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Die thierische Eigenwärme und deren Erhaltung
Entstehung
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Unter den mancherlei äußeren Einflüssen, welchen der

Ilmter den mancherlei äußeren Einflüssen, welchen der-organische Körper ansgesetzt ist, befindet sich einer, welcher den-selben niemals und unter keinen Verhältnissen verläßt und sichdaher beständig an demselben geltend macht. Es ist dieses dieTemperatur sdes umgebenden Mediums, welches für den beiweitem größten Theil der höheren Thiere die atmosphärische Luftist. Jnsoferne als der organische Körper eine Anhäufung einergewissen Menge von Materie ist, muß er sich nach bekanntenphysikalischen Gesetzen in seiner eigenen Temperatur mit der-jenigen seiner unmittelbaren Umgebung in Gleichgewicht setzen.Ganz entgegen diesem Gesetze finden wir aber die merkwürdigeThatsache, daß der Körper der sogenannten warmblütigen Thierestets eine Eigenwärme von ungefähr 37° Celsius* behauptet,während doch in unserem Klima die Temperatur der Luft zwischen20° minus und 30° plus sich zu bewegen Pflegt, in anderenKlimaten aber diese Grenzen nach oben, beziehungsweise nachunten bedeutend überschreiten kann; melden uns doch Afrika-reisende von 35° plus im Schatten und Polarreisende von50° minus.

Vollständig unabhängig ist indessen doch die Eigenwärmedes Organismus gegenüber der Lufttemperatur keineswegs, wie

* Alle Temperaturangabcn in dem Folgenden sind nach Celsius.

Sammlung N. F. VI. 133. 1* (45k)