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Die thierische Eigenwärme und deren Erhaltung
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Temperatur des umgebenden Mediums zeigen oder nur un-bedeutend davon abweichen. Wir besitzen hierüber sehr Werth-Dolle genaue Untersuchungen und Versuche von Berthold/ vonderen Ergebnissen zuerst nur angeführt sei, daß trockene Amphibien-(Eidechsen, Blindschleichen, Schildkröten, Schlangen) stets Vi°bis 1 o Wärme mehr zeigten als die Luft, welcher geringe Ueber-schuß einen Hinweis darauf giebt, daß auch diese Thiere nichtganz ohne Eigenwärme sind. Dagegen zeigten Frösche und Aaleau der Luft, nicht aber im Wasser, etwas weniger Wärme alsdie Luft (bis zu kV?" Unterschied), offenbar infolge der Wasser-verdampfuug an ihrer Oberfläche. Abgesehen von diesen kleinenAbweichungen sah Berthold die Temperatur von Fischen imWasser, von Eidechsen, Blindschleichen und Schildkröten in Luftund von Fröschen im Wasser und in Luft gleichmäßig mit derTemperatur des umgebenden Mediums steigen und fallen, wenndie Versuchstiere zu der Zeit, in welcher sie in das Mediumgebracht wurden, mit diesem gleiche Temperatur hatten; warindessen die Temperatur eine ungleiche, dann fand zuerst eineallmähliche Ausgleichung statt und sodann erst ein gleichmäßigesSteigen und Fallen.

Bertholds Versuche stellten ferner auch, wenigstens fürFrösche und Fische, die interessanten Thatsachen heraus, daß fürdiese eine äußere Wärme von ca. 25° C. tödtlich wird/ wenn der-selben die nöthige Zeit gegönnt war, sich deren ganzem Körpermitzutheileu, und daß bei einer Temperatur unter dem Eis-punkt dieselben Thiere fest und hart zu Eis gefroren, auswelchem Zustande sie indessen, wenn die Kälte nicht unter 5°bis 6°C. ging, durch vorsichtiges Aufthauen wieder ins Lebe»zurückgerufen werden konnten. Es ist deswegen auch möglich,Fische in gefrorenem Zustande zu versenden und sie au demEmpfangsorte wieder aufleben zu sehen. Die Grenzen, inner-halb welcher die innere Körperwärme der kaltblütigen Thiere

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