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Die thierische Eigenwärme und deren Erhaltung
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die Theile, für deren Bekleidung sie bestimmt sind, auf denkleinsten Umfang zusammenzudrücken; sie drängen deshalb beiihrer Verwendung das Blut aus der Haut zurück, entziehendieser damit ihre Wärmequelle und bedingen dadurch ein empfind-liches Frieren der Hände und Füße bei kaltem Wetter. Wenndie Haut einmal durchkältet ist, so gestattet sie nicht nur einweiteres Eindringen der Kälte, sondern sie entzieht selbst, wieein kalter Umschlag, den unter ihr liegenden Theilen von ihrerEigenwärme; sie selbst aber kann bei längerer Einwirkungintensiver Kälte so stark ausgekältet werden, daß unbedeckte oderungenügend gedeckte freierliegende Theile, wie Wange, Nase,Ohren, Finger, Zehen, wirklich zu Eis gefrieren können unddann nur durch sehr vorsichtiges Aufthauen noch gerettet undvor brandigem Abfallen bewahrt werden können.

Weiter eindringend befällt die Durchkältung zunächst diemehr oder weniger mit Fett versehene Unterhautzellschichte. DasFett ist nicht ein für den Organismus wichtiges Gebilde, auchist es nicht mit vielen Gefäßen versehen. Eine Durchkältungvon dieser Schichte kann daher auch keine große Bedeutung zumNachtheile des Organismus gewinnen. Dagegen aber kann einemächtigere Fettschichte unter der Haut dem Organismus denVortheil eines gewissen Schutzes gewähren, weil, so lange dieDurchkältung diese Fettschichte noch nicht durchdrungen hat, dieMuskulatur noch vor dem unmittelbaren Angriffe der Kältegesichert bleibt, und damit ein folgereicher Eingriff in dasBestehen des Organismus noch verhütet wird. Die Durch-kältnng der Muskulatur muß nämlich für das Leben desselbenverhängnißvoll werden, weil dadurch einerseits die Leistungs-fähigkeit der Muskeln beträchtlich vermindert wird und anderer-seits das Blut aus ihnen mehr nach innen gedrängt wird.Die Folgen dieser Umstände sind aber Hemmung der Möglichkeitstärkerer wärmeerzeugender Bewegungen und zugleich Unlust zu

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