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Die thierische Eigenwärme und deren Erhaltung
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auch noch vermehrter Leistung der inneren Wärmequellen. Diesewird aber gewährt durch lebhaftere Muskelthätigkeit in raschererOrtsbewegung oder in sonstiger anstrengender Arbeit und durchkräftige Ernährung, namentlich auch mit reichlicher Beimengungvon kohlenstoffreichen Nahrungsmitteln, besonders Fetten, weshalbauch die Eskimos in einem natürlichen Gefühle sich so sehrbegierig nach Fett und Thran zeigen.

Bei längerer Einwirkung hoher Kältegrade genügt aberauch dieses nicht mehr den Kampf gegen die elementaren Gewaltenmit Erfolg weiterzuführen, und es erfolgt allmählich immertieferes Eindringen der Kälte, bis der ganze Körper zuletzt aufdas tödtliche Minimum von plus 25° dnrchkältet ist, d. h. estritt Tod durch Erfrieren ein. Bei Mangel an Bewegung undbei etwa noch vorhandener unvollständiger Ernährung genügenindessen oft verhältnißmäßig sehr unbedeutende Kältegrade, umzu diesem Ziele zu führen, wie vielfache Erfahrungen beweisenund wie auch Chossats schon erwähnte Versuche darlegen,in welchen Thiere ohne Bewegung und ohne Nahrung selbst bei-ff 12° bis -ff 18° auf -ff 25° auskälteten, d. h. also: erfroren.

Entgegengesetzt der Erscheinung bei tödtlicher Ueberhitzung,deren Folge so schnell einzutreten Pflegt, daß sie in ihrer Be-nennung einem Schlagfluß (Apoplexie) verglichen wird, trittdie Wirkung einer tödtlichen Durchkältung sehr allmählich undunmerklich ein.

Zuerst wird die äußere Haut durchkältet; sie wird dadurchrelativ blutleer und verliert infolgedessen noch mehr ihre Wider-standsfähigkeit gegen weitere Durchkältung. Wie wichtig abereine gewisse Blutfülle für diese Widerstandsleistung sein muß,läßt sich schon aus dem früher über die Bedeutung des BlutesEntwickelten erschließen, wird aber auch durch die Erfahrunghinlänglich dargelegt, welche sich vielfach unangenehm aufdrängl.Glacehandschuhe und enge Stiefel haben bekanntlich den Zweck,

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