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Die thierische Eigenwärme und deren Erhaltung
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derselben übergeführt werden kann. Bei genauerer Untersuchungder tobten Thiere stellte es sich dann heraus, daß das Blut beiseinem Umlaufe durch die erhitzten Ohren bedeutende Ver-änderungen erfahren hatte, welche in der Bildung zahlreicherklumpiger Massen bestanden. Diese Massen waren dann, durchdie Blutströmung weiter geführt, in den verschiedensten Organen,namentlich in Gehirn, Nieren und Magen stecken geblieben undhatten dort Störungen veranlaßt. Es durfte also zweifelhaftsein, ob der Tod durch die Erreichung des Maximums derEigenwärme oder durch die inneren Umlaufstörungen namentlichdes Gehirns herbeigeführt worden war. — Wenn aber dieThiere den Versuch überlebten, so erlagen sie doch nach einigenTagen und zwar infolge der Zerstörungen, welche die Gefäß-verstopfungen in den Nieren und dem Gehirne veranlaßt hatten.

Diese Untersuchungen geben uns also genügende Erklärungüber die unmittelbare oder mittelbare Tödtung durch umfang-reiche Verbrennungen oder Verbrühungen. Zu gleicher Zeitaber gestatten sie auch für den Hitzschlag ein ähnliches Zu-standekommen zu vermuthen. Lange Einwirkungen des Sonnen-brandes auf entblößte Theile, wie Hals und Arme, muß inähnlicher Weise wie das Eintauchen der Ohren des Kaninchensin heißes Wasser die Eigenwärme allgemein erhöhen und diesesmuß um so schneller geschehen können, je mehr zugleich an-gestrengte Muskelthätigkeit auch von innen her die Eigenwärmesteigert. Bei Personen aber, welche den Anfall des Hitzschlagesüberleben und nachher doch nach einiger Zeit erliegen oder einelangwierige Genesung haben, dürfen wir wohl voraussetzen, daßVeränderungen in dem Blute und deren Folgen wie bei Ver-brennungen Ursache der Nachwirkung des Hitzschlages werden.

In den beiden soeben näher ausgeführteu Fällen desHitzschlages und der Verbrennungen hatten wir eine schaden-oder todbringende Steigerung der Eigenwärme durch äußere

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