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thätigkeit statt, also stärkere innere Wärmeerzeugung, wie z. B.bei angestrengter Feldarbeit im Sonnenbrand — oder findetlebhaftere innere Wärmeerzengnng durch andauernde starkeMuskelthätigkeit statt, während engumschließende, sonnendurch-wärmte Kleidung die Wärmeabgabe an die Lust hindert, wiez. B. bei militärischen Märschen, — dann kann die Eigenwärmedie zulässige Höhe überschreiten und zu schwerer Erkrankung,ja zu plötzlichem Tode führen, welche Erscheinung als „Hitzschlag"bezeichnet wird.
Verwandt mit dieser Erscheinung ist die auffallende That-sache, daß Verbrennungen und Verbrühungen der äußeren Hautoft mit Folgen verbunden sind, welche in gar keinem Verhältnißzu der Größe der Verletzung stehen. Eine Brandwunde, welchedie Größe von zwei Handflächen hat, ist im stände das Lebenernsthaft zu gefährden oder wenigstens schwere allgemeine Er-krankung zu veranlassen, während doch die Funktion eines sounbedeutenden Stückes der Haut ohne irgend einen Nachtheilentbehrt werden kann. Unter -diesen Verhältnissen ist es un-verkennbar, daß eine Brandwunde schon als solche ein mächtigerEingriff in die Integrität des Organismus sein muß; undallerdings besitzen wir hierüber höchst belehrende Mittheilungenvon Welti/ welcher durch Versuche die Art dieses Eingriffeszu ermitteln suchte. Er tauchte die beiden Ohren eines Kaninchensin Wasser von 43° und erwärmte dieses allmählich bis auf 56°.Nach nicht voll einer Stunde war die Eigenwärme aus 42" gestiegen,es verfolgten allgemeine Krämpfe und unter diesen der Tod.In einem anderen Versuche erfolgte der Tod in etwas kürzererZeit ohne Krämpfe aber bei einer Eigenwärme von über 43".Diese Ergebnisse geben schon einen interessanten Hinweis darauf,wie von einer einzigen verhältnißmäßig kleinen Hautstelle ausin verhältnißmäßig kurzer Zeit der ganze Körper in eine be-trächtlich höhere Eigenwärme, sogar bis zum tödtlichen Maximum
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