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Das nordische Wohnhaus während des 16. Jahrhunderts, sonderlich in Hinblick auf das Schweizerhaus
Entstehung
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Strom, Wald und Wiese und ein Hügelzug wahrlich das

Alte:nt tous, ut eampus, nt nemus xlaenit"!locken zurAussicht, auch die Kunst trägt zur Verschönerung der Um-gebung bei. Gartenanlagen, Blumenparterres, mit Terrassen,Pergolen und Springbrunnen geschmückt, umgeben sortan denHerrensitz, und ein stattlicher Park macht den Uebergang zuWald und Feld.

Während früher das Schloß sich finster gegen außenabsperrte, öffnete es sich jetzt festlich einladend. Ja, das nordischeHaus ward in den Garten gepflanzt.

Schon die Italiener des sechzehnten Jahrhunderts, beidenen die Anlage von Prachtgärten zu einer Art Leidenschaftwurde, waren davon durchdrungen, daß der Garten ein archi'tektonischer Gedanke sein müsse; aber sie wußten sehr wohl undblieben sich klar darin, daß sozusagen die Baumaterialien, dieihnen dabei zur Verfügung standen, von ganz anderer Artwaren, als diejenigen für ihre Paläste und Kirchen, daß sie es,anstatt mit gefügigem Stein, Holz oder gebranntem Thon, diesich ihren Gedanken bequemten, mit den lebendigen organischenGebilden der Natur zu thun hatten, die sich, unabhängig vommenschlichen Einflüsse, ihre eigene Gestalt schaffen. Sie hattenalso bei der Komposition schon mit fertigen Formen zu rechnen,die sie unangetastet ließen, wenigstens nicht wider ihre Naturbehandelten. So ließen sie wohl in der Anlage die geradeLinie vorherrschen, sie zerlegten die gegebene Fläche in großesymmetrische Felder, sie bauten vom Palast abwärts Terrassenmit Balustraden und Rampentreppen, sie ließen reichlichströmendes Wasser in gerader Linie hindurchfließen, sie pflanztenAlleen und Pinienhaine, aber die Cypressen behielten ihrennatürlichen Wuchs und die Pinienhaine selbst den Schein derWildheit; sie ließen ferner die umgebende große, freie Natur,die Bergformen, die Veduten der Städte, das Meer und die

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