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Das nordische Wohnhaus während des 16. Jahrhunderts, sonderlich in Hinblick auf das Schweizerhaus
Entstehung
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schaffen werden muß oder hat geschaffen werden müssen, indemer weiß, mit der Ähnlichkeit oder Verschiedenheit welcher Theileer die Schönheit des Ganzen verbinden soll. Wer nun nichtim stände ist, das Ganze einzusehen, der stößt sich wohl ander scheinbaren Mißgestalt des einen Theiles, weil er nicht ein-sieht, worauf derselbe sich bezieht."

Das ganze Mittelalter hindurch hat diese Auffassung ge-golten; noch später im sechzehnten Jahrhundert finden wirdieselbe vertreten, bei Sebastian Münster z. B., der imsiebenten Buche seiner Kosmographia die lange Reihenfolge der-selben Wundergestalten mit ihren fremdartigen Gewohnheiten undLebensäußerungen aufzählt und dann bemerkt:Doch will ichGott in seiner Gewalt nicht geredt haben, er ist wunderbarlichin seinen Werken, und hat sein unaussprechliche Weißheit undMechtigkeit wöllen den Menschen durch mancherley Merck fürdie Augen stellen, und in einem jeden Land etwas machen,darüber sich die Eynwohner der Länder verwunderten, undvorab hat er in Jndia und auch im innern Africa seine hoheWeißheit etwas sonderlich wollen anzeigen mit so viel seltzamenCreaturen oder Geschöpffen, und das so wol im Wasser alsauff dem Landt."^

Und jene Aufschrift im Berner Oberlands, welch ein Zeugnißechter Menschlichkeit!

Hören wir Heinrich von Kleist! Aus Thun schriebdieser an Zschokke:Was mich betrifft, wie die Bauern schreiben,so bin ich, ernstlich gesprochen, recht vergnügt, denn ich habedie alte Lust zur Arbeit wieder bekommen. Wenn Sie mirmit Geßner die Freude Ihres Besuches schenken werden, sogeben Sie wohl Acht auf ein Haus an der Straße, auf demfolgender Vers steht:

Ich komme, ich weiß nicht von wo,

Ich bin. ich weiß nicht was,

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