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Das nordische Wohnhaus während des 16. Jahrhunderts, sonderlich in Hinblick auf das Schweizerhaus
Entstehung
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angepaßt sind, daß sie weniger quer die Spiegelfasern durch-schneiden, weit mehr sich denselben anschmiegen, beweisen dieGeschicklichkeit der damaligen schlichten Handwerker, welche gleicheFreude an der Arbeit wie am Lohne suchten.

In der Neuzeit ist dieser Baustil bei Landhäusern unddergleichen selbst in den fernsten Gegenden den verändertenBedürfnissen angepaßt worden, und große Etablissements imOberland wie auf Maloja in Graubünden wetteifern mit Hülfeder Dampfkraft in der Reproduzirung dieses eigenthümlichenHolzbaues. Das Schweizerhaus spiegelt die Sitten und dasLeben der Gebirgsbewohner, sowie deren verschiedene Nationali-täten und zeigt auf einem verhältnißmäßig engen Terrainsowohl in konstruktiver als dekorativer Hinsicht eine großeMannigfaltigkeit, nicht allein gruppenweise nach den Kantonengetrennt, sondern auch in den größeren Thälern derselben Kantoneverschieden, wenn auch oft nur dem geübten Auge bemerkbar."

Treten wir nunmehr in das zürcherische Wohnhaus dessechzehnten Jahrhunderts, Umschau haltend, ein. Zürich lockte inalter wie neuer Zeit den Wanderer.

Demibei der EidgenossenschaftHat diese Stadt durch TugendkraftZu solcher Achtung cs gebracht,

Daß sie zum Vorort ward gemacht." (Fis chart.)

Unser nächstes Ziel sind die oberen Theile des Hauses.Dahin gelangen wir auf einer steinernen gewundenen (Schnegg)oder einer hölzernen, gerade fortlaufenden Stiege. Beim Absätzedes ersten Stockwerks biegen wir ab und erreichen unmittelbaroder durch eine Gemachthüre die untereLaube" (gaugartigerAnbau). Diese ist nach der Hinterseite des Hauses gelegen,hat einenBlättliboden" (Steinplattenboden) und dient beiungünstiger Witterung als willkommener Tummelplatz der fröh-lichen Kinderwelt. In den heißen Sommertagen aber wird sie