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und Kammer. Jede zufällige Arbeit bleibt in der Kette derübrigen." —
Die Heerstraße führt von den Bauernhäusern mit den biszum Erdboden reichenden Dächern zur Stadt.
Dänemarks Städte weisen im sechzehnten Jahrhundertdurchweg die vier Stufen auf, welche die Gebäude des Landesin ihrer Entwickelung seit den ältesten Zeiten bis heute durch-laufen haben: Häuser aus Holz, Fachwerkbauten aus Lehm,solche mit Mauersteinen, grundgemauerte. Zum letzten Maletreten sie da noch nebeneinander auf; denn schon im siebzehntenJahrhundert sind die Holzbauten aus den Städten völlig ver-schwunden. Indem sie noch so gemeinsam auftreten, gewährensie uns ein Bild des Weges, den der menschliche Erfindungsgeistsich trotz allen Hindernissen zu bahnen gewußt hat.
Am Ausgang des Jahrhunderts war die gewöhnliche Bauartin allen einigermaßen wohlhabenden Städten die folgende:Fachwerk, nach der Straße zu mit einer zierlichen Front, derenGetäfel mit Mauersteinen gefüllt war, während die drei anderenHausseiten sich nach alter Weise mit lehmgefülltem Getäfel genügsamdarstellten. Viele dieser Fachwerkhäuser waren wenigstens zweiStockwerke hoch, wie denn das Domkapitel der Frauenkirche zuKopenhagen Jedem, der in dem Bereiche desselben bauen wollte,ausdrücklich die Bedingung auferlegte, in besagter Höhe zubauen. Auch hatte es gewiß seinen guten Grund, wenn dasvorgeschriebene Meisterstück der Zimmerleute in Kopenhagen darinbestand, daß ein Haus von zwei Höhen (Stockwerken) erstelltwerden mußte. In diesem Falle war das obere Stockwerkhäufig niedriger, als die „Stube"; das Erdgeschoß dehnte sichdabei unter der letzteren hinaus, und das Dach ragte über beidenGeschossen.
Es war eine echte Zimmerwerk-Konstruktion. Und jenerBaustil, nicht unähnlich dem der Schweizer Holzbauten/ stand
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