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oen Bürgern aufgegeben, hatte die alte Bauart sich unter dieBauern zurückgezogen. Was sie hierdurch an Prunk einbüßte,gewann sie an Verbreitung; und hartnäckig hielt sie auf ihremletzten Gebiete aus, indem sie ihre Stärke darin besaß, daß sieden Bedingungen des Lebens entsprach, wie denn die in denBauernwohnungen zur Geltung kommende Grundidee in derEinheit des Aufenthaltsortes für alle Hausgenossen ohne Ausnahmeberuht.
Den beherrschenden Mittelpunkt bildete die Feuerstätte,welche innerhalb dieses Kreises ihre Fürsorge über Alle erstreckte,aber auch jeden Versuch, besondere Räume für eigenen Gebrauchabzusondern, unter den Bann stellte und mit Ausschließung vonihrer Wärme strafte.
Es erinnert uns dies an das niedersächsische Haus. „DieWohnung eines gemeinen Bauern", sagt Justus Möser, derwackere Verfasser einer Osnabrückischen Geschichte, der Geschichteseines Vaterlandes, in der er hauptsächlich die alten Verfassungs-,Rechts- und Sittenzustände untersucht, „ist in ihrem Plane sovollkommen, daß solche gar keiner Verbesserung fähig ist undzum Muster dienen kann. Der Herd ist fast in der Mitte desHauses und so angelegt, daß die Frau, welche bei demselbensitzt, zu gleicher Zeit alles übersehen kann. Ein so großer undbequemer Gesichtspunkt ist in keiner anderen Art von Gebäuden.Ohne von ihrem Stuhle aufzustehen, übersieht sie zu gleicherZeit drei Thüren, dankt Denen, die hereinkommen, heißt solchebei sich niedersetzen, behält ihre Kinder und ihr Gesinde, ihrePferde und Kühe im Auge, hütet Keller und Kammer, spinntimmerfort und kocht dabei — und ruhet nimmer. Ihre Schlafstelleist hinter diesem Feuer, und sie behält aus derselben eben diesegroße Aussicht, sieht ihr Gesinde zur Arbeit aufstehen und sichniederlegen, das Feuer verlöschen und anbrennen und alle Thürenauf- und zugehen, höret ihr Vieh fressen und beachtet Keller
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