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Es ist nit Blug, es ist mir Aerist,
Uens Stiefeli ist hie etwäristGrad buwes uf cn Frieseuwäg,
D'rum b'schlüss nit, ol süst bist nit zmäg!
„Vor schüfter, grusam alter ZytIst d's Friesenvolch i d's Ländli chon,
Het B'husig hie u Triftig g'non,
Wahar daß chon ist weiß mu nit.
Hergägen g'hört van Zyt zu ZytenMu's dütlich in den Bergen lüten;
G'hört rüefen u d' Harschhoren gan,
Glychanhi chnnnt's mit Roß n Man; —
Sie müeßen ns den Gräbern stygen,
Uf falbem Wäg, wo chon sie sygen,
Heimgan i d's uralt Heimatland, —
D'rnm los, b'schlüß d' Stallthür nit de z' Hand!
Die Kenntniß der alten nordischen Welt, sei sie Islandinsbesondere, sei sie Skandinavien überhaupt, ist uns nahe gerückt;und in dem Gedenken, jüngst zumal angeregt durch F. Vetters(Bern) Reiseschilderungen aus Island, der den Stätten derNialssaga^ nachgegangen, betreten wir das baugeschichtlicheGebiet des Nordens, unser Augenmerk auf das nordische Wohn-haus und dessen Eigenart richtend, doch nicht ohne ähnlicheErscheinungen auf unserem Schweizerboden vergleichend heran-zuziehen.
Ein Franzose, Charles d'Ogier, welcher im sechzehntenJahrhundert Schweden bereiste, erzählt von den hervorragendstenBauernwohnungen, den Pastoraten,. daß sie sehr niedrig gewesenseien und von außen einem Gänse- oder Hühnerstalle ähnlichausgesehen hätten. ^ Und doch waren diese Wohnungen könig-lichen Geschlechts, konnten ihre Herkunft von jenen Königshallenableiten, in welchen vordem Hunderte von Männern Platz ge-funden, wenn der Skalde von Walhalla sang und von „Nordenshohen Göttern". Aber neue und bessere Formen waren imLaufe der Jahre aufgekommen; und, von dem Adel sowohl als
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