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baren Gestaltungen des Urwaldes, um diesen zu entsprechen,und so über weite Meeresflächen treibend die des Polynesiers.Ueberall aber gelangt ein schärferes Vordringen der Analysezu gleichartigen Grundvorstellnngen, und diese in ihren primärenElementargcdanken, unter dem Gange des einwohnenden Ent-wickelnngsgesetzes sestzustellen für die religiösen sowohl wiefür die rechtlichen und ästhetischen Anschauungen, also diese Er-forschung der in den gesellschaftlichen Denkschöpfungen mani-sestirten Wachsthumsgesetze des Menschengeistes, das, wie gesagt,bildet die Aufgabe der Ethnologie, um mitzuhelfen bei derBegründung einer Wissenschaft vom Menschen" (Der Völker-gedanke im Aufbau einer Wissenschaft vom Menschen. S. 8.).In diesem Sinne betrachtet der unermüdliche Forscher seineArbeiten als eine „Gedankenstatistik im Ueberblick dessen, wasin Religion und Philosophie auf dem Erdenrund jemals undüberall gedacht ist" (Die Welt in ihren Spiegelungen S. 146),um darauf das Gebäude einer zukünftigen allumfassendenWissenschaft zu gründen und zunächst im Angesicht der obenbezeichneten Parallelen nicht nur, wie Bastian sagt, die Mög-lichkeit, sondern geradezu die psychologische Nothwendigkeit einesgleichartigen Denkens zu betonen.
Aber würden nicht durch eine derartige rücksichtsloseSystematisirung und einen eintönigen Schematismus alle diemannichfachen geschichtlichen Differenzirungen beseitigt werden,welche sich dem einfachen, vorurtheilsfreien Betrachter des Völker-lebens von selbst aufdrängen? Dieser Einseitigkeit, die, ebenso scholastisch wie die verrufene Metaphysik, die Wirklichkeitmeistern will, soll die Lehre von den geographischen Pro-vinzen Vorbeugen, der gesetzlich umschriebenen Areale, wieBastian gelegentlich sagt, in denen der allgemein menschlicheTypus voneinander abweicht. Das treibende Motiv für die Ent-wickelung dieser Hypothesen liegt in der allbekannten Abhängigkeit
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