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unseres Planeten zu einem winzigen Stäubchen im Weltraumerging es jenem geheimnißvollen Mittelpunkt unseres Wesensähnlich, und damit trat an die Stelle der früher individual-psychologischen die breite Basis der sozialpsychologischen Per-spektive. Diese Auffassung, wie sie nunmehr auch für manchehistorische Disziplinen sz. B. Statistik, Nationalökonomie) maß-gebend geworden ist, von den eigentlichen Sozialwissenschaftenganz zu schweigen, wird auch nach allen Seiten von der Ethno-logie bestätigt, indem diese sich gemäß dem alten aristotelischenSatze, daß der Mensch von Natur ein soziales Geschöpf sei,eben ans diese seine Veranlagung stützt. Mit diesem Gedanken,der sich für die Erklärung der mannichfachsten Probleme —religiöser, rechtlicher, ästhetischer u.s. w.— ans das schlagendstebewähren sollte, trat, wie Bastian es ganz richtig voraussah,eine völlige Veränderung der bisherigen Situation ein, und esist deshalb bezeichnend, wenn er schon in seinem Jngendwerkesich darüber ganz klar ausspricht. „Die Psychologie darf nichtjene beschränkte Disziplin bleiben, die mit unterstützenderHerbeiziehung pathologischer Phänomene der von den Irren-häusern und durch die Erziehung gelieferten Daten sich ans dieSelbstbeobachtung des Individuums beschränkt.^ Der Menschals politisches Thier findet nur in der Gesellschaft seine Er-füllung. Die Menschheit, ein Begriff, der kein Höheres übersich kennt, ist für den Ausgangspunkt zu nehmen, als das ein-heitliche Ganze, innerhalb welches das einzelne Individuumnur als integrirender Bruchtheil figurirt. . . . Der in die Vor-zeit zurückschauende Blick folgte dem gegebenen Faden derTradition, so weit sie ihm einen deutlichen Weg vorzeichnete,bis zu der Blüthezeit einer Litteratur, zur Ausbildung derSchrift, die erst dauernde Ueberliefernng zu bewahren vermochte,und die langen Reihen der Vorstadien übersehend, die derMenschengeist überwunden haben mußte, bis er diese Höhe
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