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zusetzen. Das Entscheidende über die Originalität des Typusliegt dabei sür uns klar verständlich darin, das Bild des Natur-stammes ungetrübt zu gewinnen vor dem Kontakt mit unsererCivilisation, oder, da dies eben unthunlich, in diesem Momentdes Kontaktes selbst" (Zur Kenntniß Hawaiis S. 126.).Doch siud das letzten Eudes Fragen technischer Geschicklichkeitund persönlicher Begabung, über die sich schwerlich allgemeineRegeln aufstellen lassen; das Prinzip als solches, ein möglichstausgedehntes Material zu beschaffen, wird dagegen schwerlichbestritten werden. Aber alle oder wenigstens bei weitem diemeisten Lücken und Unsicherheiten der betreffenden Berichtewerden auf ein Minimum reduzirt durch das vorzügliche Hülfs-mittel, welches gerade die moderne Naturwissenschaft mit soaußerordentlich glücklichem Erfolg angewandt hat, durch dieVergleichung. Damit werden wir zu einem zweiten bedeutsamenPunkt der ethnologischen Methodik geführt, auf den Bastiangleich von Anfang au sein Augenmerk richtete, auf die natur-wissenschaftliche Psychologie.
Es darf hier als bekannt vorausgesetzt werden, wie diemoderne Forschung endgültig mit den freilich glänzenden, abernichts weniger als verläßlichen Spekulationen der metaphysischenPsychologie gebrochen hat, welche es trefflich verstand, aus derunerschöpflichen Tiefe des eigenen Bewußtseins die vielfachenRäthsel zu beantworten, deren Lösung einer schlichten, mit keineriutellektualen Anschauung oder ähnlichen mystischen Organen be-glückten Auffassung des psychophysischen Tatbestandes nichtgelingen wollte. Die verhängnißvolle Allmacht des welt-schöpferischen Ich schrumpfte unter der eindringlichen Kritik derexakten Naturwissenschaft immer mehr zusammen, selbst Phi-losophen (wie Will, Taine und überhaupt die meisten Positivisten)sprachen von dem Bewußtsein nur noch als einem Faden derVorstellungen: genug, nach der kopernikanischen Depossedirung
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