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viel thunlich, vornrtheilsfreien Beobachtung erwachsene Produktjene bestätigte, von selbst zu ihnen führte, ließ ich sie aufs neueals berechtigtes Glied in die Vorstellnngsreihen wieder eintreten.In unserer Gegenwart des lebendigen Gedankenaustausches abermuß jedes allzu lange Jsoliren zur Einseitigkeit führen, und ichwürde bei sorgsamerem Ueberarbeiten gefürchtet haben selbst in denFehler des Theoretisirens zu verfallen, Systeme aufznstellen, dieimmer nnrfalsch und unglückliche Halbheiten bleiben." (Vorr.S.16.)
Aber mit dieser Hinwegräumnng aller Jrrthümer ist esbegreiflicherweise nicht gethan, auch das Ziel muß, wenigstenseinigermaßen, klar erkennbar sein, wenn auch noch nicht alleHindernisse beseitigt sind. Auch diesem Gefühl leiht Bastianan derselben Stelle einen beredten, fast schwärmerischen Ausdruck:„Wir schweben in einem unermeßlichen All, wo sich der Raumans allen Seiten in unabsehbare Fernen verliert, wir leben inder Spanne der Zeit, deren schwach flackerndes Licht bald indem Dunkel der Vergangenheit, bald in dem Dunkel der Zukunftverlischt, wir denken in dem Wunder des Bewußtseins, einRäthsel unserer Umgebung, ein Räthsel uns selbst. Wohl magder Geist sich zurücksehnen nach jenen Tagen, wo ein festesFirmament sich unserem Haupte nmwölbte, wo in ihm einliebender Vater thronte; er mag sich gern versenken in dieträumerische Morgendämmerung seiner Kindheit, aber würde esihn jetzt befriedigen, wieder Kind zu werden? Wird der Mannseine Bestimmung erfüllen, der, heranstretend in die Kämpfedes Daseins, wo seine Fähigkeiten zur Thätigkeit aufgerufenwerden, zurückfliehen würde in den Schoß der Mutter, um sichin ihren Armen vor den Unbilden der Witterung zu schützen?
.. . Wohl zieht bittere Wehmuth ein, der bange Schmerz derVerzweiflung in manches Herz, wenn es Plötzlich alles so ödeund leer um sich erblickt, wenn alle die heiteren Phantasie-gebilde, die freundlichen Göttergestalten, an deren Munde er als
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