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wahrscheinliche Ursache angeben, noch weniger erklären,warum dies so genau von dem Stande gegen die Sonneabhienge.
Die Astronomen des Alterthumö nahmen daher an,daß der Planet, z. B. Jupiter, durch die Kraft der Son-nenstralen in dem EpicykelHerumgetrieben werde,dessen Mittelpunkt (I sich inzwischen in der eigentlichenBahn LOc (Orculu-, cieierenx) sortbewege. So sollteJupiter den Epicykel alle Jahre einmal, der Punkt
L aber die Bahn ohngefähr in 12 Jahren durchlau-fen. Sie stellten sich vor, die Sonne 8, deren Bahn umdie Erde 8s seyn mag, wirke auf den Planeten so, daß erin ? sey, wenn die Sonne in 8 ist, in p, wenn sie in sist u. s. f., damit die Linie ll'8 der Linie stets parallelbleibe. Hieraus erklären sich nun die angeführten Erschei-nungenganz leicht. Stehen nemlich, wie in der Figur, 8 undvon D aus gesehen, nach einerlei) Gegend des Himmels,so wird der Planet, indem die Sonne von 8 nach b geht,im Epicykel von? nach L verschoben, und zugleich derPunkt L und der Epicykel mit Ihm von L gegen I) zu fort-bewegt. Beyde Bewegungen gehen hier von der Rechtenzur Linken, verbinden sich also mit einander, und macheneine starke Bewegung nach dieser Richtung aus, d. h. derPlanet geht sehr geschwind nach der Linken, wenn er beyder Sonne gesehen wird. Steht hingegen zu eben derZeit die Sonne in 8, und wird also der Planet, welcherdann in p stehen muß, von 1° aus der Sonne gegenübergesehen, so wird er in der Zeit, da die Sonne von 8 nach kgeht, in seinem Epicykel von p nach e geschoben, und ob-gleich indessen der Mittelpunkt 6 etwas gegen I) fortrückt,so beträgt doch dies in eben der Zeit nur etwas weniges.Hier verbindet sich also eine starke rückwärtsgehende Be-wegung mit einer geringen vonvärtsgehenden, und dieWirkung ist, daß der Uebsrschuß der rückwärtsgehendenBewegung gesehen wird, und also der Planet zurückzuge-hen scheint, wenn er der Sonne gegenüber steht.
Es ist nicht zu läugnen, daß auf diese Art, wennman die Epicykeln von gehöriger Größe nimmt, die den