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1 (1787) Von A bis Epo
Entstehung
Seite
561
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angiebt. Er seht nemlich den Dampf nur etwa halb soschwer, als die Luft, mithin ohngefähr l öoomal leichter,oder in einen i6c>omal größer» Raum ausgedehnt, alsdas Wasser.

Durch die Berührung mit kalten Körpern werden dieDampfe wiederum zu eben den Materien, aus welchen sieentstanden waren, verdichtet. Diese Materien werdengleichsam aus dem Feuer, das sie ausgelößt hielt, nieder-geschlagen. Hierauf gründet sich die Destillation, bey wel-cher die in Dämpfe auflösbaren oder flüchtigen Theile derKörper durch die Hitze von den feuerbeständigen geschieden,und in kältere Gefäße übergetrieben werden, wo sie sich ver-dichten und in flüßiger oder fester Gestalt wieder sammeln/s. Destillation. Füllt man Gefäße ganz mit Dämpfenan, und kühlt sie, nachdem sie verschlossen worden, ab, soziehen sich die Dämpfe plötzlich in einen bey weitem gerin-ger» Raum zusammen, und es entsteht daher ein luftleererRaum. Hierauf gründet sich die Luftpumpe des HerrnWilke und die Dampfmaschine, s. Luftpumpe, Dampf-maschine.

,/e Lllsis kur l'K^Zrometrie, Ltksl IN. cll. r. Osr

Lichtenberg Anm. zu Crxlebens Anfangsgr. der Natur-lehre, bey §. 4Z4-

Dampfmaschine, Feuermafchine, ^l-iclrmz

ope ignis V.1P0IUM moc-i, ä /er/. Eine Ma-

schine , welche vermittelst der Dämpfe des kochenden Was-sers in Bewegung gesetzt wird. Die bewegende Kraft isteigentlich der Druck der Luft gegen den luftleeren Raum,welcher durch plötzliche Abkühlung der Dämpfe entsteht.Gewöhnlich werden Maschinen dieser Art zu hydraulischenAbsichten, oder zu Erhebung großer Mengen von Wasseran solchen Orten gebraucht, wo die dazu nöthige Feurungleichter und wohlfeiler zu haben ist, als die Veranstaltun-gen, welche andere bewegende Kräfte erfordern.

Nach Desaguliers (Lourke ok experimenr.il plll-lolopliy, l'o.ll. S.465.) soll der Marquis von wor-cester der eigentliche Erfinder dieser Maschinen, wenig-

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