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1 (1787) Von A bis Epo
Entstehung
Seite
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Man wird daher die Zeiten der Culmination für den vor-hergehenden und nachfolgenden Sonnenrand besonders be-stimmen, und zu der ersten die halbe Zwischenzeit setzenmüssen, um die Zeit der Culmination des Mittelpunkts,oder den Augenblick des wahren Mittags zu erfahren.Auch zeigt der Schatten eines lothrechken oder auch nur inder Mittagsfiache schief liegenden Stifts oder Fadens, übereiner Mittagslinie, wenn er genau auf diese Mittagsliniefällt, den 'Augenblick des wahren Mittags an. Auf dieseArt zeigt jede Horizontal-Sonnenuhr den wahren Mittag,wenn ihr Schatten die zwölfte Stundenlinie deckt. Ge-nauer leisten dies größere Veranstaltungen, bey welchenein Bild der Sonne, in einem dunkeln Raume aufgefan-gen , im Augenblicke des wahren Mittags auf eine Mit-tagslinie fällt, und welche Gnomons genannt werden.

Die Zeit der Culmination eines Gestirns läßt sichaber auch durch Berechnung finden, wenn die Summe desAbstands der Nachtgleiche von der Sonne, und der gera-den Aufsteigung des Gestirns ln Zeit verwandlet wird.Es sey der Taf.V. Fig.85. vorgestellte Kreis der Aegua-tor, V der Frühlingspunkt, 'VdlO die gerade Aufstei-gung der Sonne, "V^ die des Sterns. Es fällt indie Augen, daß der Punkt X mit dem Sterne zugleichum so viel später, als O, in den Mittagekreis kömmt, soviel der Bogen D Zeit braucht, sich durch denselben zuschieben, d. i. so viel der Bogen in Zeit verwandlet,auötragt. Dieser Bogen aber ist die Summe des Ab-standes der Nachtgleiche von der Sonne und der geradenAufsteigung des Sterns (DV -s- V k<), der also in Zeitverwandlet, die Stunde der Culmination giebt.

Will man diese Stunde in Sternzeit haben, so ist csgenug, den Abstand der Nachtgleiche auf den Mittag desTages, von dem die Rede ist, in die Rechnung zu brin-gen. Dieser ist so, wie die geraden Aufsteigungen dervornehmsten Sterne, schon in Sternzeit verwandlet, inden Ephemeriden, z. B. in Herrn Bode astronomischemJahrbuche zu finden. Für den r Jan. 17 8 5 findet manfür den Berliner Meridian: