Cla zrz
1777. 8.) gedenken, deren letztere sich vornehmlich durchausführliche Verzeichnisse der chymischen Schriften em-pfiehlt; doch fehlen in beyden einige wichtige erst seitdemhinzugekommene Entdeckungen.
Von dem Nutzen derChymie zu reden, ist überflüßig.Es liegt am Tage, wie viel Licht sie über die genauereKenntniß der Natur verbreitet, und wie sehr sie den Fort-gang der Künste und die Bearbeitungen der Körper bisherbefördert hat, und noch täglich befördert und erleichtert.
Clstvler, Oar-Nt« Ein
elektrisches vom P. Laborde (Llaveci,, eleölricjue, Paris
1761. 8-) angegebnes Spielwerk, wobey durch eine ge-
wöhnliche Claviatur mit Hülfe der Elektricität silberne ödermetallne Glocken angeschlagen werden.
Ein an seidnen Schnüren isolirket eiserner Stab tragtGlocken von verschiedenen Tönen. Für jeden Ton sindzwo gleichgestimmte Glocken da, deren eine an einem Me-kalldrathe, die andere an einer seidnen Schnur vom Stabeherabhangt, zwischen beyden hangt ein Klöppel ebenfallsan einem seidnen Faden herab, wie beym gewöhnlichenelektrischen Glockenspiele, s. Glockenspiel. Von derletztem an der seidnen Schnur Hangenden Glocke geht einDrath herab, der sich unten in einen Ring endigt, in wel-chen ein kleiner eiserner auf einem isolirten eisernen Staberuhender Hebel eingreift. Werden nun beyde Stabe elek-trisirt, so kheilen sie ihre Elektricität allen Glocken mit,und die Klöppel hangen ruhig. Drückt man aber eineTaste der Claviatur nieder, so wird der mit ihr verbundnsHebel an einen eisernen nichk-isolirten, oder mit der Erdeverbundenen, Stab angedrückt, und dadurch die Elektri-cität der einen Glocke augenblicklich abgeleitet. Der nun,zwischen einer elektrisirten und einer nicht-elektrisikten Glockebefindliche Klöppel fangt sogleich zu spielen an, und erregtdurch das schnelle Anschlägen an beyde gleichgestimmteGlocken einen Ton, der dem Tremulanken der Orgel ähn-lich ist, und so lang anhalt, als der Finger auf derTaste liegt. Durch Aufhebung des Fingers fällt der