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1 (1787) Von A bis Epo
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Aus

ßromerrie. s Keucbkrel. 178z. 8. Ulläi M.) vorgetra-gen. Dämpfe oder Dünste sind nach ihm Ausflüsse,welche sich aus den Körpern in die Lust erheben, und inderselben schwebend bleiben ^ bis sie durch andere Ursachenwieder von ihr getrennt und in gröberer Form mit einan-der vereiniget werden. Alle Körper können durch Naturoder Kunst in Dampfe aufgelöset werden; besonders wirddas Wasser durch Hülfe des Feuers in den elastischenDampf verwandlet, welchen man aus der Acolipile (s.lVinVkugel) herausgehen sieht, und der die Dampfma-schinen treibt. Dieser elastische Dampf entsteht durch eineVerbindung des Feuers mit dein Wasser; mit seiner Ent-stehung hat die Luft nichts zu thun, sie ist vielmehr durchihren Druck derselben mehr hinderlich, und im luftleerenRaume kan schon die geringe Warme der Hand das Was-ser in Dampf verwandten, oder zum Sieden bringen, siSieden. Diese Auflösung des Wassers im Feuer HeistVerdampfung, s. Dampfe.

Außerdem aber löset auch die Luft das Wasser auf,und verbindet sich vorzüglich sehr leicht mit dem durchsFeuer hervorgcbrachten elastischen Dampfe desselben, wenner nicht mehr Kraft genug hat, die Luft aus der Stelle zutreiben. Nach Hrn. de Saussure soll die Luft das Was-ser gar nicht unmittelbar auflösen, sondern blos sich mitdem elastischen Dampfe desselben vermischen, oder es sollkeine Ausdünstung ohne Verdampfung geben. Ausdün-stung ist also nach ihm Auflösung der elastischen Dampfedes Wassers in der Luft.

Hieraus erklärt sich nun leicht das Phänomen, daßdie Ausdünstung Kälte erzeugt. Richmann (k<ov.comm. perropol. I'o. I. p. r-o.) und von Mairan(Oiss. üir la glsce. t>. ll. 8eöt. 2. ck. 8 er 9.) hattenschon bemerkt, daß das Thermometer fällt, wenn manseine Kugel aus dem Wasser zieht und an der Luft trocknenläst, oder wenn man sie abwechselnd befeuchtet und trock-nen läst, allein sie schrieben das Phänomen nicht der wah-ren Ursache zu. Lullen (Edinburgische Versuche Th. I I.)leitete es zuerst von der Ausdünstung her. Franklin be-