was kleiner aussallen, auch ein ziemlicher Unterschied darumstatt finden, weil das Gewicht des Fadens oder Seils mitin Betrachtung kömmt, wovon wahrend der Bewegungder niedergehende Theil immer länger und schwerer, deraufsteigende hingegen von Zeit zu Zeit kürzer und leichterwird. Schober (Theorie der Ueberwucht, gegen zuver-läßige Experiments gehalten. Leipzig, 1751. 8 ) hat, um derzuletzt erwähnten Schwierigkeit auszuweichen, unter derobern Rolle noch eine zweyte von gleicher Größe befestiget,und den Faden, wie ein Seil ohne Ende, um beyde Rollenherumgeführt. Auf solche Art bletbk immer auf beydenSeiten der Roste gleichviel vom Faden, den man also ganzwiegen und nun annehmen kan, die H ifte seines Gewichtswachse dem Gewichte die andere Hälfte dem m zu.Dey einem Versuche Schobere (§. 32.) wog die Schnurohne Ende 8 Loth, auf einer Seite war 66 Loch, auf derandern 64 Loth Gewicht befestiget. Man nimmt an, da-Reiben habe »Loth betragen, welches noch von der bewe»genden Kraft — m abzuziehen ist. Hieraus findet man
66 — 64—i i
die beschleunigende Kraft- --— derSchwe»
66-1-644-8 iz8
re. Dem gemäß sollten die Gewichte in einer Secunde durch
>5,625
iZ8
rheinl. Fuß gehen, und um 54 pariser Fuß (oder
55,89 rheinl.) zu durchlaufen, nach gehöriger Berechnung22,2163 Sekunden Zeit brauchen. Drey Versuche gabenSchobern für diese Zeit im hier erwähnten Beyspiele2z; 22; 22 Sekunden.
Diese Gesetze gelten nicht für den Zug allein, sondernste sind überhaupt allen Fällen gemein, in welchen sich Be»wegungen bestimmten Massen mittheilen, welche sich als»dann zusammen mit einer gemeinschaftlichen Geschwindig»keit bewegen müssen. Wenn es z. B. in einem Körper Be»standtheile von negativer Schwere gäbe, und das Gewichtder positiv schweren Theile — die bewegende Kraft, mitwelcher die negativ schweren aufwärts strebten, -m genanntwürde, so würde das wirkliche Gewicht des ganzen Körpers