flaschen schnell hinter einander durch seine Hand entladenwürden, wobey die Erschütterung bisweilen kaum eine,bisweilen 2—z Secunden dauerte. Ob man mit dem Fin-ger stark oder schwach drückte, war in der Starke der Er-schütterung einerley; wenn man aber den Fisch beugte, sogab er häufigere Schlage.
Diese Versuche setzen es ausser allen Zweifel, daß dieErschütterungen dieses Fisches elektrische Erscheinungen sind.Die von D- Schilling vorgegebne Verbindung derselbenmit dem Magnete (s. den Art. Zitteraal) ist nicht nur vonlValsd und Ingenhouß, sondern auch von Spallan-zani (Brief an den Marchese Lucchesini in den Opulcolikcelti 6i Miemo, 1^8; im Auszuge in d. Gothaischen Ma-gazin für d. Neuste rc. H B. z St. S. 89 u. f.) ganz unge-gründet befunden worden. Die zuletzt angeführten Beob-achtungen, wozu Gpallanzani in einem Briefe an Bon-ner (^lemorie cii m-uematica e ilsics cielia locieta itsliims.Io. ll. p. 6oz lgg. deutsch in den leipziger Samml. zurPhysik und Naturg. IV. B. z Stück, S.zz8 u. f. und imgothaischen Magazin V B. zSt. S.41.) noch beträchtlicheZusätze geliefert hat, sind für die Naturgeschichte des Zit-terrochen ungemein wichtig.
Sie kommen im Ganzen genommen mit IlValfh Be-merkungen überein, weichen aber doch in einigen Umstän-den ab. So konnte z. B Spallanzani nicht finden, daßdas Thier, wenn es die Erschütterung geben will, allemaldie Augen zudrücke, überhaupt ließ sich an den Bewegun-gen des Körpers kein sicheres allgemeines Merkmal desausbrechenden Stoßes entdecken. Zween gleich gr ße undgleich muntere Krampfrochen gaben unter gleichen Umstän-den die Schlage auf ganz verschiedene Weise, so daß allesvon der Willkühr des Thiereö abzuhängen schien. Diewirkliche Berührung ist unumgänglich nöthig; bleibt dieHand auch nur um die Dicke der Haut entfernt, so wirdnichts empfunden. Oft ist sogar noch einiger Reiz oderVerwundung und Stechen der elektrischen Organe erforder-lich. Wenn man den Thieren diese Organe ausriß, solebten sie zwar fort, gaben aber keine Erschütterung mehr.