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4 (1791) Von See bis Z : mit sechs Kupfertafeln
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Zim

fangen werden, woran es sich, weil diese Materien durch,scheinend sind, auf der oben, Sr re ebenfalls darstellr, alsobequem von aussen betrachtet und abgezeichnec werden kan.Diese tragbaren dunklen Kammern werden von den Künst-lern häufig gebraucht, um Landschaften und Aussichten nachder Natur zu zeichnen, oder auch genaue Abbildungen von ein.zelnen Dingen zu verfertigen, so wie sich Lbeselden dersel-ben bedient hak, um richtige anatomische Zeichnungen derKnochen zu machen.

Inzwischen erinnert hiebey Herr Büsch (Encyklopä-die der mathematischen Wissenschaften. Hamburg, 177;. 8.S.I'8), die im Ganzen nützliche Camera obscura könnedoch den Maler verführen, indem der, der sich blindlingsdaran halte, wirklich schlecht zeichne, und das Auge nichtgehörig täusche. Die Camera obscura emwerfe die Ob-jecte blos nach dem Verhältnisse der Gesichtswinkel; disSeele aber beurkheile das Gesehene nicht nach den Gesichts,winkeln allein, sondern zugleich nach andern Datis. Weralso richtig zeichnen wolle, müsse die Gegenstände nicht soausführen, wie sie sich in der Camera obscura entwerfen, son-dern so groß, wie sie der Seele nach ihrem aus all- n DakiSzusammen bestimmten Urtheile Vorkommen. Er müsse dasBild blos nützen, die Lage und Ordnung der Objecte zubestimmen; nachher müsse er die Natur selbst studiren, umihr des Bild in allem ähnlich zu machen. Herr Flügelließ in der Camera obscura eine Anzahl kleiner Gärten miteiner dahinter liegenden Reihe hoher Häuser sich abbilden.Dabey schien alles dicht hinter einander zu liegen, die Häu-ser viel zu nahe, zu deutlich in den kleinen Theilen, z. B.den Dachziegeln, zu lebhaft in den Farben, und wie esihm vorkam, auch zu groß. Das Helldunkle des Baum-schlags hingegen fiel sehr natürlich aus.

Einzelne Gegenstände abzubilden, bleibt die Cameraobscura immer ein sehr brauchbares Werkzeug. Will mandabey starke Vergrößerungen haben, so läst sie sieb leichtmir dem Sonnenmikroskop verbinden, s. Gonnenrmkro-skop (oben S. isi.)