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stehen, welche für sehr entfernte Gegenstände der Brenn-weite gleich ist, für nähere aber immer großer wird. Ste-hen also die abgebildeten Dinge in sehr verschiedene!» Ent-fernungen vom Glast, so können ste sich nicht all- zugleichdeutlich abbilden. Man muß alsdann das Bild mit einembeweglichen Schirme anffangen, oder die Glaslinse ver-schiebe», oder auch statt eines Glases zwey gebrauchen, de-ren Abstand von einander sich ändern last. Durch dieseMittel kan man der Vorrichtung für jede Entfeinung desG ge, standeg diejenige Stellung geben, bep wecher dasBild vollkommen deutlich und zugletch weit lebhafter, alsohne Hülfe des Glases. wnd
Man kan diese Camera obscura mit dem Convexglafedie dioptrische nennen, und von der optischen unter-scheiden, bey der dis Stralen dies durch eine kleine Oef-riung ohne Glas einfallm.
DGe lehrreiche, nützliche und unterhaltende Vorrich-tung ward um die Mitte des sechszehnten Jahrhundertsvon dem Neapolitaner Johann Baprrsta porra erfun-den, einem Gelehrten, der vielen Fleiß auf die Natur-wissenschaften verwendete, und sich sowohl durch Reisen,als vermittelst eigner Versuche so gründlich zu unterrichtensuchte, als es nach den Umständen der damaligen Zeit mög-lich war. Sein Haus ward von allen geschickten Män-nern zu Neapel fleißig besucht; auch errichtete er eine eigne^.oastemis, eierst secam, deren Mitglieder verbunden wa-ren , unbekannte und zugleich nützliche Nachrichten und Er-sindungeu mstzutheilm, deren Versammlungen aber vomrömischen Hofe bald verboten wurden. Hiedurch verschaftSer sich den Eros zu seinem merkwürdigen Werke (/. /ütae s. IVIachao nsturslix l. ste mirsculi« rcrmn
nstnrslmm libri I V. i^c-sa. i;z8-boi. >md nach niedrem Aus-gaben sehr verm hrc i» 20 Büchern i;89> wi.; nach-her auch Kmbomsßi, G;c> L. und A.n,st. ,664. 12.), wodie Beschreibung des ve, st sterten Zimmers im siebzehntenBuche der ve. mehrten Ausgaben verkömmt.
porra sagt daselbst, daß sich durch ein kleines toch imFensterladen alle äußern Gegenstände auf einer dagegen ge»