859
Zer
Will man eine Kraft in zwo andere zerlegen, derenR'ch ungen aufeinander senkrecht sind, so ist o-s-u -90°.1mi.o-l-u) - I und stuu colo; daher für diesen Fall— p . co 5 o; XilV - p . lmo.
Jede äussere Kraft verhält sich zur andern, wie der Cost.„us des Winkels ihrer Richtung mit der Richtung der mitt.lern zum Sinus dieses Winkels; zur Mittlern, wie ebendieser Cosinus zum SinustotuS.
Die Anwendungen dieser Satze sind unzahlbar, und er-strecken sich ü er den ganzen Umfang aller mechanischen Wis.senschaften. So wi d nach Taf.XXl. Fig.129. die WirkungderKrafcbauf die Ebne^,6, nach der schiefen Richtung?XI,so bestimmt, daß man sie in die beyden äußern Kräfte oderTheile bikvl - b, . colo und kl^i - l.. stno zerlegt, wovonjener senkrecht und ganz, dieser gar nicht auf die Fläche selbstwirkt, s. Schiefe Ebne (Th. M. S. 8Z4). Wenn eineKraft ^ mehrein andern L, L, v, entgegenwirkt, so zer-legt man in eben so viel andere b, c, cl, welche in denRichtungen von k, 0 , V, liegen: wenn alsdann alles imGleichgewichte seyn soll, so müssen die b, c, ci, denk, L, O gleich und entgegengesetzt seyn. Wenn mehrereKräfte, auf welche Art eö immer sey, so zusammen wir-ken, daß sie zum Theil einander aufheben, so zerlegt mansie in zweyerley Theile so, daß einige derselben sich völligaufheben, die übrigen mit einander parallel wirken, und sichnach eben der Richtung ohne wechselseitige Störung zu einerSumme verbinden. Dieser Methode hat sich d'Alembertin seiner Dynamik mit vielem Vortheile bed ent; auch fin-det man ein Beyspiel davon heym Worte perturbatio-?MN (Th. M- S. 44 r, 442).
Jevrerbllch, krisbilc, So nennt man
einen Körper, wenn er sich durch sehr geringe Kraft in un-gemein fti e Theile zerrannen käst, z. B. wenn man ihnd rch gelindes R ben zw fchen den Fingern in ein feinesPulver ve wandten kan. Es wird hiezu erfordert, daßder Zusammenhang aller Theile, selbst der finsten, sehrschwach und durchaus gleichförmig sey. Ist diese Gleich-