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4 (1791) Von See bis Z : mit sechs Kupfertafeln
Entstehung
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Zau

auf ein durchscheinendes Glasgemälde wirft, und selbigesdadurch von der Rückseite her stark erleuchtet. Um mitden Bildern abmechseln zu können, werden mehrere dersel»ben neben einander in hölzerne Schieber gefastet, die manin einem queer durch die Seitenwände der Laterne durchge-henden Falz einschieben, und eines nach dem andern geradevor den Spiegel und die Flamme bringen kan. An derVorderseite der Laterne befindet sich ein Rohr mit einem con-vexen Linsenglase, und ein zweyces Rohr mit einem ähnlichenGlase läst sich in jenem ersten verschieben, damit man dieEntfernung bevder Gläser nach Bedürfniß ändern könne.

Jeder Punkt des erleuchteten Gemäldes wirft Licht aufLas erste Glas, welches durch dieses und das zweyte hin-durchgeht, und sich in einer bestimmten Entfernung hinterdem lehten Glase wieder in einen Punkt vereiniget. Scehtnun in der Stelle dieser Vereinigungspunkte eine Wand,ein Schirm, oder sonst etwas Undurchsichtiges, das dieStrolen auffängt, so wird ein deutliches, aber umgekehr-tes, Bild des Gemäldes daselbst entworfen; daher mandie Gemälde in verkehrter Stellung einschiebt, um auf-rechte Bilder zu erhalten.

Das Bild erscheint auch vergrößert, und zwar unge-fähr in dem Verhältnisse, in welchem sein Abstand von denGläsern größer ist, als der Abstand des Gemäldes vonebendenselben. Durch diese Vergrößerung wird das Lichtin einen weitern Raum verbreitet, mithin geschwächt. Sollalso das Bild noch hell und mit lebhaften Farben erschei-nen , so muß die Erleuchtung seb- stark seyn, und dir Ver-größerung darf nicht über gewisse Grenzen getrieben werden.

Die Zauberlateme ist vom Sonnenmikroskop blos da-durch unterschieden, daß beym letztem Sonnenlicht ge-braucht wird, welche« weit mehr Erleuchtung gewährt,und die Vergrößerung viel höher zu treiben verstärket, s.Sounonmikrostop. Daher nimmt man zur Zauberla-terne Gläser von größern Brennweiten, die nicht so starkvergrößern, und braucht deren lieber zwey, damit man ih-re!. A stanv von einander ändern, und das Bild in ver-schiedenen Entfernungen deutlich machen kan.