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4 (1791) Von See bis Z : mit sechs Kupfertafeln
Entstehung
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Wol

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gen der verschiedenen Dichte und Beschaffenheit der Dünsteam Horizonte gar sehr veränderlich ist. Nach dem, wasman auf den höchsten Bergen beobachtet hat, scheint sichdie Höhe mancher Wolken bis auf eine Meile über die Erd«flache zu erstrecken.

Auch ihre Größe ist sehr verschieden. LNariorre(Oifsours tur 1s mouv. cisz esux, cbap. z.) hat bey eini-^ gen die Lange über eine Meile gefunden. Bey einer klei«

! neu Wolke kan man die Abmessungen aus der Größe ihresSchattens auf der Erdfläche finden, der wegen des Paral-lelismus der Sonnenstralen mit der Wolke selbst gleicheLange und Breite hat. Die Dicke ist bey Vergreisen , wo^ man durch Wolken steigen muste, oft von etlichen Hunderti bis Tausend Schuhen gefunden worden.

Ihre Gestalt und Größe ändert sich mit jedem Augen,blicke, welches Musschenbroek den Bewegungen der Lust,l den Trennungen und dem Hinzukommen neuer Dünste zu-schreibt. An den Seiten sind ihre Grenzen sehr irregulär,wie schon der Anblick zeigt; die obere Fläche ist gewöhnlichi ungleich und flockig, welches man deutlich sieht, wennj man sie auf den Bergen von oben her betrachtet; die untereFlache ist ebner und glatt abgeschnikten.

Sie werden vom Winde mit eben der Geschwindigkeitfortgeführt, die die Luft selbst hat, mit der sie im Gleich,gewichte stehen, obgleich zuweilen heftige Stürme, welchegegen ruhende Wolken stoßen, dieselben zertheilen, oderdichter zusammenkreiben können. Von den Bergen schei.nen sie angezogen zu werden, und versammle» sich gern umdieselben, obgleich Musschenbroek dieses blos vom Windeherleiken will, der die Wolken gegen die Berge treibe, wosie aufgehalten würden und sich ansammleten, so wie sie inder windstillen Gegend hinter dem Berge ruhig blieben.

Musschenbroek wagt sogar einen Überschlag deö Ge«wichtS einer Wolke, die er aus io Theilen Luft gegen iTheil Dünste zusammensehk. Da die Luft in Luft nichtwiegt, so hat er nur die Dünste zu berechnen, deren, Ge-wicht den zehnten Theil einer mit der Wolke gleich großenLuftmasse ausmachk. Auf diese Art findet er das Gewicht

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