kung als die lehte oder geringste merkliche ansehen, unddann aus den Umständen der Sache die Entfernung suchen,in welcher diese Stärke der Wirkung statt findet. Die ge-fundne Entfernung giebt den Halbmesser des Wirkungs-kreises, oder wenigstens den Abstand der Grenze nach derzu untersuchenden Richtung, an.
Wirkungskreise, elektrische, elektrische At-mosphären, elektrische Einflüße (de Luc), ^tmo-spbaerLe eleckricae, 8pbsersc aäkivitstir eleäiricse,
/»rMerrre/ Man ver-
steht unter einem elektrischen Wirkungskreise den Raum,innerhalb dessen ein elektrifirter Körper auf andere benach-barte durch Vertheilung, d. i. durch Zurückstoßung dergleichartigen und Anziehung der entgegengesetzten Elektri-cität, merkliche Wirkungen äussert; oder allenfalls die indiesem Raume befindliche Lust, auf welche der elektrisirteKörper wirket.
Die ersten Elektriker, welche ausser dem Anziehen undZurückstoßen wenig elektrische Erscheinungen kannten, such-ten die Ursache dieser Phänomene in ölichten Ausstößen,die nach ihrer Vorstellung den Körper, wie eine Dunftku-gel, umringten. Dies hat zuerst den Namen der elektri-schen Atmosphären veranlaßt. In der Folge gab man zwardiesen groben Begrif auf, behielt aber doch die Vorstel-lung bey, daß die Elektricität eines Körpers eine Art vonAtmosphäre um ihn bilde, oder wenigstens der umgebendenLust bis auf einige Entfernung mitgetheilt werde, so daßsich diese Luft als elektrische Atmosphäre des Körpers be-trachten lasse. Dies findet nun allenfalls statt, so langebloö Mittheilung der Elektricität betrachtet wird; aber dieGesetze der Vertheilung erfordern ganz andere Begriffe.Inzwischen hat man diese alte Idee von Atmosphären auselektrischer Materie oder aus elektrifirter Luft lange genugbeybchalten: nur seit kurzem ist erst der Name der elektri-schen llVirkungskreise gewöhnlicher, und im richtigemSinne genommen worden, in welchem er den Raum an-zeigt, durch den sich merkliche Einflüsse einer Elektrici-