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4 (1791) Von See bis Z : mit sechs Kupfertafeln
Entstehung
Seite
531
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andern Basalthügeln der Gegend um Lauban in der Ober«lausih. D. «sUtton (^ranx. ok tbe 107a! 5 oc. ok Lciinb.^Voi. I. i?88.) sieht den Basalt als eine unterirdische Lavaan, die erst mit der Zeit der Luft ausgesetzt worden.

Dagegen hat schon Bergmann erinnert, die großeAehnlichkeit des Basalts mit dem Trapp, der in denschwedischen Gebirgen gewöhnlich den unzerstörten Thon-schiefer begleite, mithin gewiß kein vulkanisches Productsey, führe vielmehr darauf, daß diese Steinart von einemBodensätze des Wassers herkomme, der als eine breyartigethonige Masse beym Eintroknen und Erhärten die Riffe be-kommen habe, die ihn nach ebnen oder krummen Flächentheilen. Er sieht übrigens als möglich an, daß das unter-irdische Feuer hin und wieder die Austroknung könne be-schleuniget, und die Spaltung befördert haben. DieseAehnlichkeit des Basalts mit dem Trapp und der Wackewird von allen Mineralogen anerkannt.

Herr Inspector Werner in Freyberg machte im Jah-re 1788 an dem Scheibenberger Hügel, einem bekanntenBasaltberge, die interessante Bemerkung, daß daselbst un-ten eine mächtige Sandschicht, darüber einige Thonschich-ten, hierauf eine Wsckenschicht, und über derselben derBasalt auflag; wobey sich der Sand unmerklich in Thon,der Thon in Wacke, die Wacke in Basalt verlief. Esdrängte sich ihin hiebey unwiderstehlich der Gedanke auf,daß diese Materien alle von einer Formation und durch ei-nen nassen Niederschlag entstanden seyn müsten, indem dasWasser zuerst Sand, dann Thon, hierauf Wacke und end-lich die Masse des Basalts abgeseht habe. Er glaubt also,aller Basalt habe ehedem ein einziges, weit über viele ur-anfängliche und Flötzgebirge verbreitetes Lager ausgemacht,das die Zeit gröstentheils zerstört, und nur die Basaltkup-pen als Ueberbleibsel zurück gelassen habe (s. GothaischesMag. für das Neuste aus der Phys. VI. B. r Sk. S. 7s.).Herr Werner (im Bergmännischen Journal 1788- S.51z. und 1789. S. Z45. 48;.) hat diesen Ursprung des Ba-saltS aus dem Wasser noch mit mehrern Gründen bestärkt,und es ist seine Meinung auch von Herrn Rarsten (Berg-