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4 (1791) Von See bis Z : mit sechs Kupfertafeln
Entstehung
Seite
430
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sten, in dem sich die untere Oefnung der Röhre V"? befin-det, mit Oefnung« 88 versehen, die durch Schieber nachGefallen bald mehr, bald weniger, -können geöfnet werde».Die Größe der Maschine richtet sich ganz allein nach deMDurchmesser der Oefnung MLV. Ist dieser festgesetzt, sowird die Form des untern HutS dadurch bestimmt, daß matt8k Nl. ^8; kl. -- /r8 nimmt. Zur Bildung

des obern HutS nimmt man auf dem verlängerten DurchsMesser ^8, 8K1 --- ; und 8dl -i: ^6 auf 881 senk-

recht. Diaser obere Hut wird durch vier Streben, wie810, an den untern befestiget. Wenn sich der Kasten 8.im Zimmer befindet, und die Röhre VI mit den beydeNHüten in die freye Luft hinausgehk, so wird dadurch ein be-ständiges Ausströmen der Luft Ms den, Zimmer durch dieRöhre VI bewirkt«

Die wärmere und leichtere Lusi des Zimmers neMlichsteigt durch VV auf, schlägt gegen dl an, und wird durchdie Form der Hüte so abgeleitet, daß daraus ein Luftzugzwischen beyden Hüten entsteht. Durch diesen Luftzug wirdnach der Erklärung des Erfinders der Druck der Atmosphä-re auf die Oefnung H80O in etwas geschwächt, welchesMacht, daß das Ausströmen der elastischern Luft des Zim-mers ununterbrochen fortdauerr. Man kan sich durch dieErfahrung hievon überzeugen, wenn man die Schieber 8verschließt, in die Seite L ein ofnes Rohr einsetzt, und andessen Ende eine Lichtsiamme hält. Denn, wenn manalsdimn durch Blasen einen Luftzug zwischen beyden Hü-ten bewirkt, so wird die Flamme sogleich in die Oefnungder Röhre Hineingetrieben, welches ein deutlicher Beweistdes Einströmens der Luft ist.

Der Herr Herausgeber des Kotharschen Magazins be-merkt, diese Erfindung, den Druck der Atmosphäre durcheinen Luftzug in etwas abzuhalksn, sey nicht neu, und mankenne schon lange das Mittel, das Quecksilber im Baro-meter dadurch finken zu machen, daß man das Gefäß mitQuecksilber, worinn die gefüllte Röhre steht, ln ein anderesGefäß einschließe, und durch letzteres einen stark« Luft-stoß leite.