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Tau
stürzen des Kessels über den Kopf, oder ein bloßes Nach-schicken desselben anzeige, in welchem letztem Falle der Kes-sel blos als Luftmagazin gedient hätte, zu welchem der Tau-cher seine Zuflucht nehmen konnte, so oft ihn das Bedürf-niß zu athmen dazu antrieb.
Die älteste Nachricht vom Gebrauche der Taucherglockein Europa ist vom Jahre I ZZ8, und wird vom P. Schott(DeclmioL auriols. I.. VI. c. 9. p. ZgZ.) «US TülsnievOnu 5 c. cie motu celerrimo angeführt. Taisnicr sähe zuToledo in Gegenwart Kaiser Carls V. und vieler tausendZeugen, wie zween Griechen sich in einem umgekehrte» Kes-sel unter Wasser ließen, und mit einem brennenden Lichte,ohne naß zu werden, wieder herauf kamen. Der KanzlerBaco (blovum OrZsnon I.. II. §. 50. iu Opp. ist. trsnel.I-ips. r 694. kol. p. 408. ingl. kbaeuomeua univelst, ibiä.p. 702.) beschreibt schon die ganze Vorrichtung sehr um-ständlich.
In der letzten Helfte des vorigen Jahrhunderts be.mühte Man sich, die Schätze, welche r;88 mit den Schif-fen der sogenannten unüberwindlichen Flotte versunken seynsollten, bey der Insel Mull an der westlichen Küste vonSchottland aus dem Meere heraufzuholen. Die dabeygebrauchte Taucherglocke beschreibt Sinclair (6. Kme/arrsrs uova et MSAN3 Al gvikatin et levitatis. ldoteroci. 1669.4. p. sro.), aber ohne sich die Erfindung derselben beyzu-legen, die ihm vom paschius (luvents nov-sntigua k.ips.1700. 4. p. 6;o.) und Eeupvld (Ibeatr. llatie. univers.k. lll. Leipz. 1726. fol. S. 242.) mit Unrecht zugeschriebenwird. Man brachte im Jahre 1665 einige Kanonen, und»688 andere Kostbarkeiten herauf, deren Werth jedoch imGanzen nicht viel betragen haben soll. Glücklicher war dieUnternehmung, die der Herzog von Albemarle 163? durchlVilliam Phipps ausführen ließ, die Schätze eines ander Küste von Hispaniola versunkenen spanischen Schiffesaufzusuchen, wobey man einen Werth von 300020 PfundSterling aus einer Tiefe von 6-7 Klaftern hervorzog.
Eeupold zlbeatr. pontilicisls. Leipz. 1726. fol. Cap.2. Taf. I - III.) hat eine Menge Vorschläge, den Aufent-,