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4 (1791) Von See bis Z : mit sechs Kupfertafeln
Entstehung
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können. Diese Sümpfe sind nach Lulofs von doppel-ter Art.

Zur ersten Art gehören diejenigen, deren feste Sub-stanz unverbrenniich ist, und die aus bloßer Vermischungdes Wassers mit einem sandigen oder lehmigten Bodenentstehen. Dergleichen finden sich überall, wo Quellen inniedrigem Grunde entspringen, und das überflüßige Was-ser nicht hinlänglich ablaufen kan; wo Gründe mir Abhän-gen umschlossen sind, so daß das abfließende Regenwassersich sammlen und in die Erde einziehen muß; wo end-lich an niedrigen Orten große und dicke Gehölze die Ver-dünstung und den Ablauf des von den Bergen kommendenWassers verhindern.

Die zweyte Art machen die sogenannten Torfmoore(Torfland, Beenen) aus, deren feste Substanz verbr.rm-lich ist. Diese Substanz, der sogenannte Torf, bestehtaus verweseten Wurzeln mehrerer Sumpfgewächss, welcheoft mit einem starken Antheile von Erdharz durchdrungensind, und sehr vortheilhaft zu verschiedenen Arten der Feu-rung gebraucht werden können. Das meiste Torfland istfeucht und sumpfig; es giebt aber auch alte mehr ausge-trocknete Torflagen, oft hoch über dem Wasser, und mit-ten unter ander» Erdschichten von verschiedenen Materien.Man findet die Torfmoore an unzählbaren niedrigen unddem Wasser nahen Stellen des festen Landes; oft aber wirdauch an hohen Orten Torfland angetroffen, wie z. B- derBrocken fast ganz damit bedeckt ist.

Ueber die Torfe verschiedener Lander sind die Schriftenvon Degner (Oilf äe turfiz. Irsj. kben. 1729. 8.),Abildgaard (Abhandl. vom Torfe, a. d. dänisch. Kopenh.r?6;> 8.), Hagen (Physisch chem. Betrachtungen überden Torf in Preußen. Königsberg, »764. 8.), Schulsze (Betrachtung der brennbaren Mineralien in Sachsen.Dresden, 1771. g.), Lischerström (Anm. vom Torf inden Neuen schwedischen Abhandlungen 1781. Band II. S.2;; und in Crells chem. Annalen 1784. B.I« S. 4?7. n.f ) zu empfehlen.