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ein- und ausfahrende elektrische Ströme oder gleichzeitigeAb- und Zuflüße, die magnetischen Wirbel u. a« m.
N)asferwirbel, OurZex, VoraZo, Vor-tcx, Die Strudel sind kreis-oder spiralförmige
Bewegungen des Wassers, die durch den Stoß der Strö-me an Klippen, durch Zusammentreffen zweener entgegen,gesetzten Ströme, durch Ebbe und Fluth, Herabstürzen desWassers in tiefe Schlünde, und andere locale Ursachenvereinlasset werden. In den Flüssen bilden sich oft kleineWirbel an den Pfeilern und Bogen der Brücken, zwischenden Inseln, an den Krümmungen der Ufer, oder auch anStellen, wo im Grunde de^ Flußbettes tiefe Löcher sind.
Im Meere sind die Strudel wegen der Gefahr, die sieden Schiffern bringen, merkwürdiger. Bey den Altenwa der chalcidische Eurrpus zwischen den Küsten vonBöotren und der Insel Euböa (Negroponte) berühmt, denaber Srrabo (l..IX.), Mela (II.?.) undLlvlUö (XXM.6.) sehr verschieden beschreiben. Daß Aristoteles sich insMeer gestürzt habe, weil er diesen Wirbel nicht erklärenkönnen, ist eine Fabel. Der Jesuit Babin (kMps. Iran».
p. welcher zwey Jahr zu Negroponte ge-wohnt hatte, erzählt, daß unter den 29 Tagen jedes Mond-wechsels 20 sind, an denen das Meer daselbst eine ordent-liche Ebbe und Fluth hat, daß aber vom yten bis zumizten, ingleichen vom Lasten bis zum ödsten Tage jedesMo-natö, die Ebbe und Fluth alle 24 Stunden zwölfbisr^malabwechselt. Hiezu gehört auch die berüchtigte Charybdiszwischen Neapel und Sicilien, jetzt Cap Faro, von wel-cher die Alten erzählen, daß sie das Wasser täglich einige-mal abwechselnd einschlucke und wieder auswerfe. Dochist dieser Wirbel nur schwach. Arrcher (Xlunch 8ubterr.Io. I. p. 97.) erzählt, der Taucher Cola, pesce habe dieCharybdis untersucht, und nicht allein einen vom Grundeheraufkommenden Strom mit vielen Klippen und Uneben-heiten, sondern auch eine Tiefe gesunden, die ihn in diedickste Finsterniß verhüllt habe.