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2 (1891)
Entstehung
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360
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halten aber sehr in Respekt" 602;17. Sept. 1702:Wie ich sehe, so istder Kurf, ganz a In ruocks u hat nichtdieSchwachheit", liebevoll zu seingegen s. Mutter" 508; 27. Mai 1704:Ich habe den Kurs, hier mit s. trockenenu. etwas spöttischen Mienen gesehen u.nie das geringste noch indifferentesteWort aus ihm herausbringen können.Daß derselbe so gerecht ist, ist dochviel" 534; Georg Ludw. erhält von d.Königin Anna von England den Hosen-bandorden 601; 27. Juni 1706:DerKurf, sollte sich schämen, nicht der erstegewesen zu sein, E. L. die Verlobungseiner Tochter (Sophie Dorothees mitdem Kronpr. Friedr. Wilh. v. Preußenangezeigt zu haben. Dieser Stolz wirdvon Niemand gebilligt werden; gegenden Feind muß man stolz sein, abernicht gegen s. Mutter, denn wenn erdie ehrt, so ehrt er sich selber, wie esI. L. aber macht, nennt man Bauern-stolz" 607; 18. Juli 1706:Es kannscheinen, daß man viel redet, wennman bei dem Kurf, ist, welcher niespricht, aber nicht aus Mangel anVerstand, sondern er verachtet die Leutezu sehr, um mit ihnen zu reden. Daßderselbe aber E. L. Befehl nicht berück-sichtigt, kann ich nicht an ihm lobenu. das kann ihm kein Glück bringen"610; 628. G. L- übernimmt (1707)das Kommando der Reichsarmee 645;legt den Oberbefehl am Rhein wiedernieder 705; 5. Jan. 1710:Wo hatder Kurf., der so wohl geboren ist, auf-gefischt, daß er nicht geboren sei, einenHof zu halten? Ein Kurfürst ist jakein Bürger. Andere Leute haben mirschon gesagt, daß E, L- (Sophies alleindie Zierde u, der Stand vom ganzenkurbraunschw. Hof seien. Man weißwohl, daß der Kurf, viel Verstand hat,deshalb verdrießt es einen um so mehr,wenn derselbe nicht reden will; danebenhat er auch gar vcrächtl. Mienen, sodaß man meinen sollte, von ihm ge-haßt zu sein, u- das macht die Leute

scheu, mit ihm zu reden" 716; 781.

Georg (II.) August, Sohn des Kurf. Ge-org (I.) Ludwig. Über ihn schreibtElis. Charl-9. März 1698:Der kleineKurpr. sG. A.s muß aus s. Mutter(Sophie Doroth.s arten, daß er keingut Naturel spüren läßt, denn aufseines Vaters Seite hat er ja Niemandvon bösem Naturel" 334; 525; seineVerheirathung mit der Prinzeß KarolinevonAnsbach 582. 585; 588; 21.Febr.1706:Wie kann der Kurf, seinenSohn so leiden, ohne ihn zu corri-gieren? Wenn Letzterer ein wenig ans. Mutter denken wollte, würde er keineUrsach haben, hoffärthig zu sein. Eheer verheirathct war, waren E. L. bessermit ihm zufrieden" 595; 25. März1706:Der Kurpr. muß korrigiertwerden u. zu leben lemen, was ihmnöthiger als Alles ist, denn was uütztihm zu wissen, was die Griechen u.Römer getban, wenn er selber nichtals e. Fürst zu leben weiß? Dassollte man solchen Herren am erstenlehren, daß sie ihrem ganzen Landezum Muster leben u. deshalb mehrTugenden, als Andere, haben müssen"597; 600; 20. Juni 1706:Hätte ichden Kurpr. nur einen Tag unter Hän-den, ich wollte ihm seine Schuldigkeitbrav lehren" 605; 1. Juli 1706:WieE. L. mir den Kurpr. beschreiben, mußer launig sein; das sind die unleid-lichsten Humoren u. mit denen manam wenigsten zurecht kommen kann, u.die sind zu beklagen, die mit solchenLeuten zu thun haben; ich beklage E.L. u. besonders dessen Gemahlin" 608;15. Juli 1706:Der Kronpr. vonPreußen (Friedr. Wilh.j weiß besserzu leben, als der Kurpr. (G. A.j; dasieht man den Unterschied vom purensürstl. Geblüt u. deni, wo der Mause-dreck untergemischt ist" 609; 10. Febr.1707:Ich möchte wissen, ob derKurpr. e. Eid geschworen, allezeit etwasLberzwerg zu thun, denn es ist uner-hört, daß er E. L. nicht gebeten, bei