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als E. L-, zuletzt bei sich hat leidenwollen" 371; 590. 664.
Ernst August, jüngster Sohn des Kurf.Ernst August, 5. 67. 70. 72. 74. 81.82. 86. 379. 468. 707.
Ferdinand Albrecht I., Herzog v. Braun--schw.-Bevern, 269. 807.
Friedrich August, Sohn des Kurf. ErnstAugust, 45. 67. 109. 111.
Friedrich Ludwig, Sohn des Kurpr. Ge-org (II.) August, 823.
Georg (I.) Ludwig, ältest. Sohn des Kurf.Ernst August; über s. Geburt 628; ist(1675) bei der Erstürmung Triers 9.11; sein Beistand sehr gelobt 18; istin Paris 32; reiset von danach Eng-land 33; seine Verheirathung mit So-phie Dorothee, der Tochter des HerzogsGeorg Wilhelm von Celle u. der Ele-onore (d'Olbreusej 42; lebt in Streitmit s. Bruder Friedr. August 67; istbeim Heere am Rhein (1689) 90; 132;152. — Die Katastrophe mit s. Ge-mahlin u. Gr. Königsmarck siehe unterSophie Dorothee.— Elis.Charl. schreibt22. Mai 1695: „Ich glaube gar wohl,daß der Kurprinz (Georg Ludw.j nichtbrutal ist, er ist gar zu verschlossendazu, mit dem Humor kann man nichtbrutal sein, denn um zu brutalisierenmuß man kein Blatt vor's Maulnehmen" 209; 15. Sept. 1697: „Esist kein Land in der Welt, wo mannicht weiß, daß die Kinder den Elternallen Respect schuldig sind; der Kur-prinz muß wenig gute Freunde haben,daß ihm Niemand den Rath giebt,nichts so Gehässiges anzusangen. E.L. haben Recht, nichts darnach zufragen, denn alles Gehässige fallt aufden Kurpr-, nicht aus Sie. Das kannihm kein Glück bringen u. leine Ehregeben, sich von bösem Naturel gegenseine Mutter zu erweisen, zumal gegeneine so verehrungswürdige; ich meinte,er hätte mehr Verstand" 310; G. L.wird 1698 Kurfürst. 11. Jan. 1699:„Hier hat der Kurf. (G. L.j die Wörternicht zu bereuen, die er gesprochen hat,
denn ich habe kaum Ja oder Neinherausziehen können; aber Alle, die mitihm gesprochen haben, loben s. Ver-stand" 367; 21. Mai 1699: „Ichdachtenicht, daß der Kurf, sich lustig machenkönnte, denn er ist gar zu ernst" 37930. Aug. 1699: „Ich kann nicht be-greifen, wie man so hart gegen seineleibl. Brüder sein kann. Ich will wohlglauben, daß der Kurs, meint, keinUnrecht zu haben, allein mir deucht,die Generosität u. nahe Verwandtschafterforderte, daß er seine Brüder mitGutthun u. Sanftmuth gewinnen sollte"390; 28. Febr. 1700: „Ich habe vonHerzen gelacht, daß E. L. sagen, daßDero Herr Sohn, der Kurf-, so vielVerbindliches sür mich gesagt; ich haltees sür viel, daß I. L. sich die Mühegegeben haben, den Mund auszuthun,etwas sür mich zu sagen, denn ichweiß von s. Hiersein, wie schwer ihmdas Reden ankommt" 408 ; 24. April1701: „Der Kurf, sollte billig seinerBrüder Schulden in Wien bezahlen,denn diese Höflichkeit würde bewirken,daß sie beide sich desto eher in s. Willenergeben, u. würde allen Menschen zeigen,daß er nicht aus Kargheit sich bishermit seinen Brüdern nicht verglichen hat.Onkel (Ernst Aug.j hat Unrecht gehabt,seine Söhne so unglücklich zu machen,sie ihrem ältesten Bruder so ganz zuuntergeben. So recht der jetz. Kurf,auch haben mag, seines Vaters Testa-ment aufrecht zu erhalten, so kann erdoch kein Recht haben, seine leibl. Brüderim Elend darben zu lassen; weil ihrVater sie seinetwegen unglücklich ge-macht hat, so ist es seine Schuldigkeit,ihr Unglück zu versüßen u. nicht hartgegen sie zu sein" 451; 4. Juni 1702:„Der Kurf, hat groß Recht, durchTruppen u. Macht seine Arariäsnr an-zufangcn, denn so reich man auch seinmag an schönen Häusern u. Kleinodien:wenn man keine guten Truppen hat,solches Alles zu schützen, kann manleicht Alles verlieren, gute Truppen