alß dieße sein. Es ist nicht schwer zu glauben, daß ihre mutter eine bnrgers-fraw gcweßen, denn man kan hir Wall unter allen äuossj undt cknobesson,sv hir sein, keine 3 finden, so nicht eben daßelbe in ihren Aonaloxien findenwürden; alles ist hir verquackelt, undt sie gestehen selber, daß nicht ein ge-schlecht zu Franckreich ist, so 4 ahnen Non Natter undt mutter bcweißcn könte.Daher laße ich E. L. selber gcdencken, von welch ein groß geschlcgtzdic ob-gemclte Dame sein muß, undt were es woll in den Heyligen geist gesundiget,wenn eilt solch stück fleisch, wie dieße ist, einen solchen pravcn Printzen, wieich von mäniglich höre, daß E. L. elfter xrintLst ist, solle unrecht thun-). . .
17. Kt. Oormam den 11. llannari 1678.
Weillcn heüte in gantz Teütschlandt der neüjahrstag geschert wirdt,so drucke ich, daß cs auch noch nicht zu spät ist, E. L. dem hochlüblichcnalten teütschcn gebrauch nach ein glücksceliges friedt- undt freüdenreichcsneües fahr zu wünschen, sambt langes undt gesundes leben, mir selbsten aberwünsche ich den grillen frieden, damitt ich einßmahls wider so glücklich werdenmöge, E. L. xersobnlich auffzuwarten, denn es kompt mir gantz rmgcreimbtvor, Wan ich gedencke, daß es albereits schon 6 fahr ist, daß ich E. L. nichteinmahl gesehen habe. Wenn aber cinsmahls wider dieße glückseclige zeittherbeykommen wirdt, so biir ich versichert, daß ich E. L. anffs weinigst einestunde lang ckivortirsn werde, tvan ich E. L. alles vcrzehlcn ivürde, !vie eshir ist undt zugeht, welches man sich unmöglich einbildcn kan, es sehe dan,daß man cs höret undt sicht undt null dabcy ist, wie ich jetzt bin, glaubeauch, daß, Wan ich schon wider etlich fahr in Teütschlandt bleiben solle, daßich doch nicht so baldt alß mack, cko Ilarbourg'st hießen hoff vergessen würde,denn daß sie sagt, daß man hir schricttlingcn aufs die jagt rcitt, ist eingroßer irtnm, nicht allein itzunder zu meinen zellten schlcgt man den schenckelumb den sattclknopff, sondern der König hat mir selbsten gesagt, daß manhir nicmahlen anders geritten hall, in den provintLSu aber da reitten dieckamons alle schreitlingen, drnmb scheint es, daß obgemelte ckame sich mehran einem letzten alß ersten ort auffgehalten. Weillcn ich aber jetzt allstihrem eapittöl bin, so muß ich E. L. auch sagen, daß ich Dero wehrtesschreiben vom 22. Oeoemb. 1677 vor etlich tagen entpfangen habe sambtder g'mmlog'is von der ckamo, welches mich aber deücht vielmehr den nahmeneines ealenckors alß Mnalog-io zli tragen gebühret, denn ich kan mir hirvonnichts anders cinbilden, alß daß sie hirincn hatt anstzeignen wollen, zu was;vor Königs zcitten sie undt ihre vorfahreil gelebt haben undt weilten sie dieehre hatt, zu unßers Königs zellten zu leben, hatt sie ihren nähmen in
ß Georg Ludwig. -) Durch Verhcirathnng ihrer Tochter Sophie Dorothee mit Ge-org Ludwig. Eleonore d'Olbrcuse.