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wegen habe ich Nonsisin- hirüber gcmtz »ll»i-wirt gefunden; selbiger halt mirauch gesagt, daß dieße sache dem König gar wunderlich vorkomme, ich aberhabe Nonsiour gebetten, gedult zu haben biß daß ich recht erfahren möge,wie cs umb den Handel stehe, denn ich kan schwerlich glauben, daß I. G.der Churfürst meinem bruder undt mir wolle unrecht thnn, erstlich anßvätterlicher »Footion, so ich jederzeit bey I. G. vor unß beyden gespürt,undt zum andern, so kan ich noch viel weniger glauben, daß I. G. unßbegehren einen »Front zu thnn, weilten wir I. G. so nahe sein, daß der-selbe »Front wieder aufs I, G. fallen müste; zudem so weiß p»p» auch woll,daß ich jetzt ahn einem ort bin, wo man solches wenig leyden würde. Demsehe nun wie ihm wolle, so wünsche ich doch von hertzen, daß I. G. derChurfürst ahn dergleichen propositionon nicht mehr gedcncken möchte, son-dern den lieben Gott walten laßen. . . Ich wünsche viel lieber, daß unßergantze linio endtlich verleschen möge, alß daß man I. G. dem Churfürstensachen znmeßen möchte, die I. G. überall undt insonderheit hir im landteinen solchen großen tort theten. . .
Was die raugräffliche döchteist) ahnbelangt, so möchte ich von hertzenwünschen, daß sie woll versorgt sein möchten; die raugräffinst cntbotte mirkurtz vor ihrem todt durch meine amme: ich solle Oarlinst, mein pato, hirim lande vcrheürahten. Hir aber heüraht man sich nicht ohne gelt, undtweillen ich nicht weiß, ob sie reich sein oder nicht, Hab ich auch nichts vorihr suchen können, wenn aber solches x»p» ernst were, müste man mir erstschreiben, was sie vermögen, vielleicht würde man alßdan jemandes findenkönnen. Aber weillen, wie E. L. sagen, jetzt ein grast Wittgenstein umb sieahnheltst, so wirdt solches auch woll ohne zweiffcl vor sich gehen. . .
16. 8t. Oornmin den 24. l>iov. 1677.
E. L. wehrtes schreiben vom 26. Oot. habe ich zu endt der vergangenWoche zu ?»ri8 entpfangen, undt weillen ich darauß ersehe, daß cs E. L.lieb ist, daß Lornoillost seine oowinoäion wider » I» inoclo werden, so mußich E. L. sagen, daß man jetzt die allerälsten nach einander spielt undt dasist der gröste spaß, den ich zu k»ris Hab, wenn ich dorten bin. Der armeLornoillo ist so froh darüber, daß er mir versichert, daß es ihn so sehr
st Karoline, Louise u. Amalie, st Die zweite Gemahlin des Kurf. Karl Ludwig, dieRaugräfin Louise (v. Degenfeld), war am 18. März 1677 bei der Geburt ihres 14. Kindesgestorben, st Die Raugräfin Karoline, die älteste Tochter des Kurf. Karl Ludw. u. der Rau-gräfin Louise, st Im Sept. 1677 hatte ein Sohn des Grasen Gustav v. Wittgenstein-Hoheustein uni die Hand der Äaugräfin Karoline (ohne Erfolg) angehalten; vgl. Public, a.d. Kgl. Preuß, Staatsarch., 26, S. 301, 303, 322. st Pierre Corneille, der berühmte sranzös.Tragödiendichter, der eigentl. Schöpfer der dramat. Poesie in Frankreich; 1684 in seinem78. Lebensjahre.
Bodemann, Briefe d. Herzogin Elis. Charl. v. Orleans.
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