Druckschrift 
1 (1891)
Entstehung
Seite
13
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hctte undt eine oopis geschickt von einer übcrschrifft, so ihr die fürstin vonOstfrießlaiidt^) geschrieben, alwo sie sie alß rechtmäßige hcrtzogin von Zelletraetiret undt rätesss Heist. Hirauff Hab ich ahn k. von Tarents geant-wortet, daß ich hoffte, daß sie dießes sxsmpsl nicht folgen würde nmb zweyUrsachen halben: die erste, weillcn waä. äs ckkaibuig- niemcrinehr hertzoginvon Zelle sein könte undt derowegen ihr dießcr titsl nicht gehöret, undt zumandern so käme mir auch gar riäisuls vor, daß ll. von Irrrants einer Per-sohn den titsl altssss geben solle, so ihr stadsjungfer geweßcn undt jederzeitin ihres manns hauß gcdienct halt. Darauff hatt sie mich gefragt, ob ichwoll wolte, daß in fall Hertzog Jnrg Wilhelm dießes übel nehmen würde,daß sie sagen dörffte, daß ich nicht wolte, daß sie sie als Hertzogin traotirs?Darauff Hab ich geantwortet, ja, aber mitt dem beding, daß sie auch meineUrsachen ulsgirsn möge, undt weitter Hab ich gar nichts von dießer sachengehöret; Wan sie ctwaß anders hinzu gesetzt oder gesagt, daß ich E. L.namcn genehnet, so ist es mitt verlöff mct verlöff eine lügen, aber daß ichnicht gewolt, daß sie sie alß Hertzogin truotirts, ist wahr, wie E. L. außdießcr rslutiou sehen. . . Ich weiß, Wan pats?) cinmahl die äugen auff-gehen werden, so wirdt er selber gestehen, daß ich jetzt recht gehabt habe,denn waß seine persobn ahnbelangt, so ehre ich dießelbe undt Hab ihn auchnoch alß lieb wie vor dießem, aber das verhindert nicht, daß ich nicht garwoll sehe, daß er in dießem fall einen fehler begehet, worüber er mehr ist anß-gelacht worden, als ich, Wan ich die zott vor keine rechtmäßigeHertzogin erkenne...

Die heüßer hir im lande seindt alle so verqnaquelt, daß es eine schände ist,undt ist kaum eines, so seine ahngen^ zammenZ bringen könte, drnmb würdevusls Lupsrtö) beßer thun, ctwaß in Teütschlandt zu suchen; aber waß noch

si Christine Charlotte; 16691690 Vormünderin und Regcntin für ihren unmün-digen Sohn Christian Eberhard. Herzog Georg Wilhelm von Celle. °h Ahnen,si zusammen. Ruprecht v. d. Pfalz, Sohn des Kurf. Friede. V., Bruder des Kurf.Karl Ludwig, der berühmte englische Reiter-General u. Admiral, f 1682. Derselbe hatte,als sein Bruder Karl Ludw. seine hier übertrieb. Sparsamkeit auf krankende Weise gegen ihngezeigt hatte, 1687 die Pfalz mit dem Schwure verlassen, sie nie wieder zu betreten. Alsdann die Ehe des Pfalz. Kurprinzen Karl ohne Kinder blieb und der Stamm zu erlöschendrohte, suchte man den Pr. Rupert in London zur Rückkehr in die Heimath u. zur Ver-mählung zu bewegen, aber derselbe beharrte bei jenem Gelübde. Die Herzogin Sophie schreibtam 10. Febr. 1678 an den Kurf. Karl Ludwig (Public, a. d. Kgl. Preuß. Staatsarch., B.26,S. 315):(Znsnt aukrinos Rnpsrä, guoigus vor>8 nr'nxss rnsnäs ou äsux äs vc>8 lottrss,gn'il 8sroit plus xroprs st 8S inurisr gus vous, ss n'sn ssorit gn'nns kois unA^IoräOruvsn, guül ms LSMÜloit, gus vous sn ssriss l>isnui8s; gui nr'a rspligus, gwun moinsäs ponvoir xropossr uns ksunns visn riotrs an äit krinss, gu'il n'sn kuloit point purlsr.O'sst Ist, on js suis äsrnsurs, osr ss n'sn 8oa/ anouns gui sniuit U 8862 porri'1'sntrstsnir.L-ussi (die Kurprinzeß Wilhelmine Ernestines ponrroit vsnir st inonrir st 6? (Kur-prinz Karls sn sspoussr uns uutrs gui lsroit äs8 snkunts, Is I'ränos Rupsrt 8sroit kortnml>urs8ss uvvo sn kurnills. 6s8 oon8iäsrution8 l'sinpsoüsront, st ss. gus so sroi8, äs 8vinsrisr 8an8 nn kort: Arunä rrävuntKAg, oornins äs rai8on".