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Aachen werden noch manchem die Augen aufgehen. Möchtenseine Landsleute nicht mit Blindheit geschlagen sein! Wirprotestiren gegen jede Veränderung dieser Bilder im Namender wahren und echten Kunst, denn sie wäre eine Barbarei!"
Es sei mir zu bemerken erlaubt, daß diese Wortelängst vor der großen Münchener Kunstausstellung geschrie-ben sind, auf welcher Rethel zuerst seine allgemeine Wür-digung erhielt, die sich seitdem überall in der lebhaftestenWeise ausgesprochen hat. Was die Presse angeht so glaubeich überhaupt, daß sein Talent hier am Rhein die lebhaftesteAnerkennung gefunden hat. Wenigstens erinnere ich michnicht, daß er von Dresden aus öffentlich mit besondermRuhm genannt worden ist. Vielleicht enthält mein Aufsatzin den „Düsseldorfer Künstlern" sogar das wärmste Lobin der verhältnißmäßig frühesten Zeit. Damals kannte ichübrigens auch nicht alle jene Werke, die später entstandensind. Je mehr ich sah, je mehr wuchs meine Bewunderung.
Ich bin hier am Schluß meiner Mittheilungen ange-langt. Des Dankes der Kunsthistoriker glaube ich sicherzu sein, indem ich die zerstreuten Thatsachen aus demLeben eines deutschen Malers, der seine Tage an vielenverschiedenen Orten verbrachte, soviel es mir möglich war,mit Fleiß und gewissenhafter Sorge in Aachen, Düffeldorf,Frankfurt und Dresden, welche Stadt ich zu diesem Zweck be-suchte, gesammelt.habe, zumal da auf diesem Gebiet neuerdingsvieles versäumt worden ist, weshalb denn bei manchen bedeu-tenden Persönlichkeiten der Stoff zu künftigen Biographiengrößtenteils mangelt. Ich hoffe indes;, daß das Künstlerbildmeines armen unglücklichen Freundes mir nicht ganz mis-