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Erzählers F. W. Hackländer, geleitet wurde und mit dessenSohn der junge gleichalterige Rethel denn auch eine früheKnabenfreundschaft anknüpfte, ohne daß diese Bekanntschaftin spätem Jahren zu einer großem Annäherung geführthätte. Daß der Junge, dessen Geistesäußcrungen fast aus-schließlich der Kunst zugewcndet waren, sich auch in derSchule besonders anszeichnete, ist uns nicht erzählt worden.Im Gegentheil soll er dem Unterricht wenig Geschmack ab-gewonnen haben. Kunstverständige Freunde des Hausesmachten indeß die Aeltcrn auf die vielversprechende Neigungdes Sohnes aufmerksam und wirkten dahin, demselben denWeg zur Malerei zu öffnen. In der That kam es auchzu dem Versuch, daß die Kompositionen nach Düsseldorf anden Vorstand der Akademie zur Einsicht und Begutachtunggesandt wurden. Die Antwort lautete überaus günstig.Die Fähigkeiten Alfred's hatten die entschiedenste Anerken-nung gefunden. Man bewilligte ihm sofort die Aufnahmein die Kunstschule. Und so ging denn der dreizehnjährigeKnabe, indeß sich seine Familie fast gleichzeitig in Wetteran der Ruhr ansiedelte, nach Düsseldorf und trat dort alsSchüler in die Akademie. Dies geschah im Jahre 1829.
! Ich habe den jungen Künstler schon in der frühestenZeit seines Aufenthalts, während er entweder in der Ele-mentarklasse oder im Antikensaale seine künstlerische Lauf-bahn antrat, kennen gelernt. Soviel ich mich erinnere,war unsere erste Begegnung aber keineswegs eine freund-schaftliche, im Gegentheil knüpft sie sich an eine Art vonSchlacht, wie die Jugend sie mitunter auszufechten liebt.Als Schüler des Gymnasiums besuchte ich damals zurSommerzeit mitunter den Badeplatz an der sogenannten