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über Person des Dichters nichts hekunnt, aus einem Geschlecht derHaar, nach andern aus luxemburgischem Gebiet.
21. ll(err) Hiltebolt v(on) Swamegou (Hiltbold von Schwangau),& 121—127.
Text in C umfangreicher (in B durch 3 ausgefallene Lagen viel ver-loren); Bild verschieden.
Aus einem Ministerialengeschlecht des oberen Leehtals, im Schlußteildes 12. oder Anfangsteil des 13. Jahrhunderts dichtend.
22. H(err) Willehalm v(on) Heinzinburch (Heinzenburg), S. 125—127.Text in G umfangreicher; Bild verschieden.
Dichter aus einem Geschlecht, das seinen Stammsitz, auf der Burg Hcin-zcnhcrg beim Nahetale hatte:, lebte im 1. Drittel des 13. Jahrhunderts.
23. il(err) l.iutold v(on) Savene (Le-uthold von Sehen), S. 128—130.Text in C ein wenig erweitert; Bild in C verschieden, vielleicht in B
nur ein Teil des Bildes von C, wo der Dichter hoch zu Roß seiner Dameeine Schriftrolle hinaufreicht.
Sahen im Kisuektal als Heimat neuerdings bestritten. Dichter ur-kundlich nicht nachgewiesen, gehörte zu den ..gehrenden Leuten"; warSchüler und Zeitgenosse: von Walther.
24. llerrc Rubin, S. 131 — 137.
Text in C umfangreicher. Bild anschließend an die Textstelle, wo dieGeliebte den Freund nicht scheiden lassen will; in C verschieden.
Dichter umstritten; von den einen der Burg Rubeln bei Meran zuge-wiesen, von andern sein Name mit dem französischen Robin in Ver-bindung gebracht. Er gehörte auch zu den „gehrenden Leuten" undstammte jedenfalls nicht aus einem I lerrcngeschlccht; lebte in der2. Hälfte des 13. Jahrhunderts.
25. H(err) Walth(er) v(on) d(er) Vogelwaide, S. 139—170.
Text in (' umfangreicher (B hat 112 Strophen. G 449 und einen Leich);Bild ganz ähnlich (Illustration zu dem Lied: Ich sas uf ainem staine...(S. 143), nur fehlt das Phantasiewappen um C, WO auch der Ausdruckdes um sein Deutschland trauernden Dichters im Anschluß an den Textnoch starker ist.
Das Geburtsjahr unseres größten Minnesängers um 1170 angenommen,Todesjahr um 1230. Ob Tirol Heimat, ist fraglich. Gehörte auch zu den„gehrenden Leuten", war Fahrender und Spielmann und stammte jeden-falls nicht aus einem Dicnsthcrrcngcsehlceht, wenn er auch vielleichtritterbürtig gewesen ist.
26. Herr Wolfram von Eschenbach, nach der von neuerer Hand bei-gesetzten, aber durch Beschneiden fast ganz weggefallenen Oberschrift,S. 178—179.
Text in C umfangreicher; Bild fehlt, damit auch das Wappen, das viel-leicht den Streit in der Wappenfrage hätte- entscheiden können.
Aus dem ritterlichen Geschlecht, das sich nach dem bei Ansbach ge-legenen Städtchen Lsche-nbaeh nannte; um 1170 geboren, vor 1220 ge-storben.
Der tiefst« mittelalterlich«- Epiker, der als Minnesänger nur wenigeLieder, die aber zum Besten gehören, was der Minnesang brachte, meistTagelieder, dichtete,
27. Überschrift fe-hlt, in G: Her Nithart von Riiivcnthal, S. 182—204.Text in C Umfangreicher; die meisten Strophen von S. 196—199 in C
dem Goeli beigelegt, worauf auch die: Aufschrift auf S. 198 von neiie-rerHand weist. Bild fe-hlt.
Von Reuental wahrscheinlich nur Deckname de-s Dichters, wie vielleichtauch Neidhard selbst. Der Dichter stammte aus Bayern und hatte: einkleines Lehen bei Landshut, spater bei Melk; letzte: Spur 1236, geborenum 1180. Neidhard war mit seinen 2 Gruppen von Dichtungen, denWinterliedcrn oder Stubensängen und den Sommerliedern oder Anger-sängen, Vater de:r höfischen Dorfpoesie-,
28. Überschrift fehlt; von neuer Hund Winsbeck (der Winsbek«-),S. 206—220.
Text in G etwas umfangreicher; Bild fe-hlt.