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1 (1812)
Entstehung
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Von dem bei'm Verbrennen

Zustande enthalten müssen; zufolge des allgemeinen Ge-setzes, daß bei der chemischen Verbindung Wärme freiwird.

In der That, sowohl kavoisier als Crawfordwurden durch die Vorstellung, daß das Sauerstossgas dieeinzige, oder doch vorzüglichste Quelle, des durch dasVerbrennen hervorgebrachten Lichtes und Warmestoffssey, einigermaßen irre geführt. Bei dem letzteren mußman sich hierüber um so mehr verwundern, da ergezeigt hat, daß das Wasserstoffgas, einer der amhäufigsten und in der reichlichsten Menge verkommen-den Brennstoffe, beinahe fünfmal so viel Wärmestoff, alsein gleiches Gewicht Sauerstoffgas enthalte. Oel, Wachs,Talg, Alkohol u. s. w. würden in den Tabellen über denspecifischen Wärmestoff der Körper keinesweges eine nie-drige Stelle einnehmen, wofern nur diese Tabellen Sub-stanzen jeder Klasse umfaßten. Kohle und Schwefelkommen sehr tief zu stehen. Ueberhaupt können wir nichtder Aeußerung Crawford's beipflichten: „daß brenn-bare Körper nur wenig absoluten Wärmestoff enthalten,und daß der durch das Verbrennen hervorgebrachte Wär-mestoff aus der Luft, nicht aber aus dem brennbarenKörper herrühre." Dieses mag so ziemlich richtig feyn,wenn man es auf das gewöhnliche Verbrennen der Holz-kohle utid Steinkohle anwendet; keinesweges aber dann,wenn von brennbaren Körpern überhaupt die Rede ist.

Nach diesen Bemerkungen wird es kaum nöthig feyn,hinzuzufügen, daß Wärme, und wahrscheinlich auch Licht,welche bei'm Verbrennen entwickelt werden, sowohl vondem Sauerstoffe, als auch von dem brennbaren Körper