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1 (1812)
Entstehung
Seite
93
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frei werdenden Wärmestoffe. 93

zu groß seyn angenommen worden; ich glaube, daß 66 dasgrößte sey, was gesetzt werden kann.

Holzkohle. Daß meine Resultate kleiner seynwürden, als die von Crawford ließ sich erwarten- Dieweinigen mußten natürlicher Weise etwas zu niedrig seyn.Die von Lavoisier erhaltenen Resultate, sind hingegensowohl in dieser, als in allen andern, diesen Gegenstandbetreffenden Angaben, den Wasserstoff ausgenommen, zugroß. Ich glaube, daß auch das Resultat von Craw-ford zu groß ist; seine Versuche, über die durch dasAthmcn der Thiere hervorgebrachte Warme, unterstützendiese Vermuthung.

Wachs und Oel. Crawford's Resultate sindetwas niedriger als meine, welches nicht der Fall seynmüßte; sie sind demnach, aller Wahrscheinlichkeit nach,kleiner, als das wahre Resultat. Lavoisier's Angabeläßt sich nicht vertheidigen. Diesem großen Naturfor-scher entging die Unsicherheit seiner Resultate nicht, under drückt sich auch dem gemäß aus. Seine Vorstellungvon dem im Wassersioffgas enthaltenen Warmestoff, wcl.cher soviel zu der Menge, die bei dem Verbrennen des-selben frei wird, beiträgt, scheint dem Gegenstände nichtganz angemessen gewesen zu seyn. Er vergleicht, undhofft dadurch eine Gleichung zu finden, den Warmestoff,welcher sich aus brennendem Wachs u. s. w- entwickelt,und den Wärmestoff, welcher bei dem Verbrennen einesgleichen Gewichtes Wasserstoff und Holzkohle im isolir-ten Zustande frei wird; dieses läßt sich aber nicht er-warten, indem sowohl Wasserstoff als Kohle im Zustan-de der Verbindung, weniger Wärmestoff als im isolirten