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1 (1812)
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Von dem spccifischen Warmestoffe.

Dritter Abschnitt.

Von dem specifischen Wärmestoffe der Körper.

bezeichnet man die ganze Menge Wärmestoff, welche ineinem Maaß Wasser, bei einer gegebenen Temperaturenthalten ist, mit i; so wird inan die Menge Wärme»stoff, welche in einem gleichen Volumen Quecksilber ent-halten ist, beinahe durch 0,5 ausdrücken können: es ver-hält sich demnach, wenn die Volumina gleich sind,der specifischc Wärmestoff im Wasser, zu dem im Queck-silber wie r zu 0,5.

Bestimmt man den specifischen Wärmestoff in glei-chen Gewichten dieser beiden Flüßigkeiten, so wird ersich beinahe wie i zu 0,04 verhalten; denn in diesemFalle muß man die Zahl o,L mit iZ,6, dem specifischenGewichte des Quecksilbers, dividiren.

Daß unter den Körpern in Hinsicht des specifischenWärmestoffs eine große Verschiedenheit statt findet, er-zieht sich aus folgenden Thatsachen:

1. Mischt man ein Maaß Quecksilber, dessen Tem-peratur 212" ist, mit einem Maaß Wasser von 32°; sowird die Temperatur der Mischung weit niedriger seyn,als das Mittel beider Temperaturen.

2. Mischt man ein Maaß Wasser von 212° miteinem Maaß Quecksilber von 32", so wird die Tempe-