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2 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 1 (1809) A - F
Entstehung
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rung läfst aber noch eine bequemere Hauptstrafseüber die Staffelegg anlegen. Fufsgänger können vonRhein fehlen her durch das Thal am Jlföhli-Bach überWegenstetten , Weitnau und Wölßisrvyl herauf denWeg nach Aarau etwas abkürzen.

Geognost. Beschaffenheit. Die Gebirge desFrickthals bestehen aus Jura - Kalkstein , unter welchemin dem Rheinbette an mehrern Orten, wie zu Laufen-burg , der Gneifs und Granit zu Tage stöfst. BejrTerznach und Wolfliswyl sehr schöner Roggenstein.Unweit Rheinfelden finden sich viele Versteinerungen,besonders schöne Entrochiten. ■ Im Gansinger undKaister - Banne zeigen sich Spuren von Steinkohlen.

Mineralogie. Das ganze Frickthal ist reich ansalzhaltigen Quellen ; einige sind sogar Menschen undVieh deswegen ungeniefsbar. Die mehrsten und reich-sten Quellen sind im untern Theile des Dorfes Bütz,wo längs der Strafse 3-4, und ausser dem Dorfe inWiesen und Wäldern noch 3-4 bemerkbar sind. DieBützerhauptquelle ist die reichhaltigste , und alle Quel-len bilden von Bütz hinab nordwärts gegen heideckgleichsam eine Linie. Auf der Westseite keine, son-dern auf der Ostseite, wo das Gebirge gypshaltiger ist.Die Regierung des K. Aargau liefs nach dem Vorschlagdes Hm. Rudolph Meier aus Aarau im J. 1803. imNovember hier eine Arbeit beginnen, um die reichstensalzhaltigen Quellen zu fassen, und vor Bcymengungdes süfsen Wassers zu schützen. Ohnweit Sulz isteine Höhle merkwürdig, weiche auf ihrem Grunde so