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2 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 1 (1809) A - F
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Faido.

das Meer abgeflossen, und der Läger - Berg bey Badet;noch nicht durchbrochen -war, füllte den ganzen Linth- ^Kessel von Baden bis tief in den K. Glarus und nach ^Graubündten, nur Ein grofser See. (S. Baden), ^

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F.

Fiino, im K. Tessin, in dem Mittel - l.ivenen , ^

Hauptort des ganzen Lir/rer-Thals und bis im J. 1798. 101

der Sitz eines Landvogts. Wirthshaus: Zur Sonne ,

schön gelegen und gut. Liegt 2292 F. übers Meer(nach Pint). Hier sind schon nicht mehr Oefen inallen Häusern. Der Boden giebt zwey Erndten; Nufs-bäume, Weinstöcke und Kastanienwälder fangen vonhier an. In Faido sicht man den letzten laufenden ^

Brunnen weiter nach S. herab. Dem Dorfe gegenüberein schöner Wasserfall. 1 Sd

Wege. Nach Dazio gründe und Airolo, (S. ü

diese Artikel). Nach Giornico am Ende des Mittel- f)

Livinen 2 St. durch das Dorf Lavorco , ^ St. von z

Faido. Hier verengt sich das Thal; ungeheure Gra- w

nitstücke liegen zerstreut; die Gegend äusserst wild. b

Auf der Höhe der Felsen zu beyden Seiten Dörfer, tttii

welche sogar Getraide bauen. rer

Grofse und wilde Natur nach Giornico neterzu. Der Tessin wülhet von Fels zu Fels; der Weg, hg

hin und wieder eingehauen, führt abwärts, und zwey- ttgy,

mal über den Strom. Bey der zweyten Brücke herrscht *rf 0 idie höchste .Wildheit; fürchterliche Felsblöcke bringen Ifoden Tessi zum entsetzlichsten Toben, und zu Stür-