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Ferrera-Thal.
Thäler, Ferrera und Avers, liegen in den Uralpen ander Nordseite der Felsen vorn Splügen bis Septimer.Von dem Eingänge bis Vorder-Ferrera streicht Cneijsund Glimmerschiefer; zwischen Voider- und Hinter-Ferrera Urhalhstein und Urgyps auf beyden Seiten desThaies und im Thalgrunde von Ferrera; zwischen Fer-rera und Canancul zeigt sich nichts als Granit , undder Boden von der Gegend Cananculs besteht wiederaus Urhalhstein. Durchs Averserthal streichen gleich-falls Urgyps und Kalhsteinschichten. Auch Talharlenlinden sich in den Felsen dieser Thalcr Kluftweise.Die stundenlangen Urgyps- und Urkalksteiubcrge ver-wittern sehr wenig; ihr Gestein ist schneeweifs, sehrfest, feinkörnig, in dünnen Stücken lialbdurcbsichtig,dem Karrarisehcn Marmor sehr ähnlich und blicht mei-stens kubisch. Von der Zeit des Sturzes der Granit-felsen zwischen Ferrera und Canancul weifs man nichts ;und da diese Trümmergegend mit hohem Wald bewach-sen ist, so zeigt diefs, dafs hier keine Lauincnz,ügcsind, und die Felsen nicht durch die Gewalt derselbenherabgestürzt wurden. Wahrscheinlich hat hier die-selbe Gewaltsursache gewirkt, welche 4-8 St. südwärtsdie Thäler von Bregell, Plurs, St. Jacob und Coderamit Granit und Gncifstrümmern überschüttete. Die Gra-nit - Trümmer in Ferrera sind ungeheuer , viele von20 F. Höhe, 15-18 F. Breite und Länge.
Mineralogie, ln Ferrera bricht ein vortreflichesschwarzes Eisenglimmererz am Gipfel des Fianel ober-halb der Alp Albin in grünem Talkschiefer. Es' ent-
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