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2 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 1 (1809) A - F
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Erlach.

tey der Pipinschen Grafschaft, war reich und mächtig,und schenkte grofse Besitzungen an die Bisthümer Ba-sel und Lausanne. Erlach erhielt einen Freyheits-brief im J. 1273. vom Graf Rudolph von Nidau , undwurde 1474. im Anfang des Burgundischen Kiiegesbesetzt. Hier ist der Stammsitz des Geschlechts vonErlach gewesen, deren die Geschichte schon im J. 1100.erwähnt, die zu den ersten Erbauern von Bern gehör-ten , das diesem Freystaat grofse Helden und Staatsleutegab, und noch hier besteht. (S. Bern J.

Merkwürdigkeiten. Erlach liegt am westli-chen Anfänge des Bieler - Sees, am Fufs des Joli-mont, und in der Nähe des Einflusses der Thiele; da-her bieten diese Gegenden eine grofse Mannigfaltigkeitreizender Landschaften dem Freunde der Natur und demMaler dar. I11 dem ehmaligen Landvögtlichen Schlofsund auf dem Jolimont giebt es schöne Aussichten. VonErlach sieht man die berühmte Petersinsel (S. Bieler-see) , und gerade gegenüber am Fufs des Jura liegenNeuveville *), SchloJsberg und Landeron , welche derEifersucht und den Streitigkeiten des Bischofs vonBasel mit dem Graf von Neuchatel im J. 1312. ihrenUrsprung verdanken. Nicht weit von der Mündungder Thiele in den See liegt die alte Abtey St. Johann ,ehedem das Kloster von Erlach genannt, und wurde zurZeit der Reformation aufgehoben. Die Thiele scheidet

*) JSeuveville und der oberhalb liegende bevölkerte Tessen-berg schwuren 1358- nrit Hern ein Bürgerrecht,

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