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2 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 1 (1809) A - F
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Diablerets. 445

in so ausgedehnten Bänken, als man Bisher nirgendsin den Alpen entdeckt hat. Zwischen Dazio und Pratoöffnet sich südwärts ein Schlund, Comba riale du Focogenannt , auf beyden Seiten mit Tannen besetzt, an derSüdseite ein Wasserfall, und ganz im Hintergründedie Berge von Campo longo; der Weg dahin ,2 y 2 St.ist beschwerlich. Oberhalb dem Wasserfall rechterHand liegt die Bank Sapare , und auf Campo longo ,in einer Höhe von 6000 F., zwischen Glimmerschiefereine ungeheure Schicht von weissem und grauem Do-lomit mit den herrlichsten Tremoliten; sie ist 50 F.dick, und dehnt sich weit aus. Auch findet man hiergrünen Talk, Kalkspath mit Tremoliten, und graueDolomiten ; gelben , ( sehr selten) grünen Glimmer ,

und noch seltner grünen und weissen Turmalin; stin-kenden Schwerspat oder Hepatit. Der Dolomite ist sehrfeinkörnig, auf der Oberfläche von blendender Weisse,glänzend, und elastisch; er giebt phosphorischen Schein,wenn man ihn reibt, und starken Geruch.

Diablerets, in der Gebirgskette zwischen Wal-lis und der Landschaft Bex im K. Lema'n. Die höchsteSpitze 9600 F. übers Meer nach Hm. BerghauptmannWild; man s. im I. Th. den dritten Gebirgsaufrifs.Litt. s. s.

Weg hinab nach Sitten. Von Bex führt einFufsweg dicht bey den Diablerets vorbey nach Sitten,( S. den Weg bis zu den Diablerets, unter Bex), Vonder Höhe geht es sehr steil ins Thal Chevilie auf dieersten Walliser - Alpen hinab, wo man Sennhütten